Das Leben ist ein Rätsel

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Und wie ist Nara sonst so?

Ehrlich gesagt hat sich das meiste meines sightseeings auf die Abende beschränkt, habe lange ausgeschlafen und dann vormittags Mangas gelesen oder ähnliches weil ich mir nicht wieder die Füße wundlaufen wollte und nach Kyoto ehrlich schon so viele Temepel gesehen hatte, dass es mir nicht wirklich darauf ankam.

aber ein wneig was habe ich natürlich trotzdem gesehen, wobei leider einiege der Highlights gerade eine Baustelle sind, etwa die Halle vom Kokujuji Tempel

Ein Oktagonaler Paviilion ist direkt gebenüber des Tempels

Und, und nur wei ldas Foto so hübsch ist, der See an dem ich schon die Lichter fotografiert hatte ist zwar keine Sehenswürdigkeit aber trotzdem bei Sonnenuntergang sehr schön.

Dann wäre da noch Nara Machi, aber als ich mir das viertel ansehen wollte fing es an zu giesen und ich habe mich in der übberdachten Einkaufsstraße (ähnlich zu der in Osu) aufgehalten also davon nicht so viel gesehen

Fragt mich nicht, was es mit dem roten Dingern auf sich hat, aber sie hängen hier an vielen Häusern im Naramachi Viertel herum, als Souvenirs gab es sie allerding nicht zu kaufen, was mich ein wenig verwundert hat.

Habe dann noch etwas sehr interessantes beobachtet und mir  tut leid dassi ch es verkehrt herum aufgenommen habe, ich habe keine ahnung wie man Video umdreht… Die beiden Herren sind jedenfalls dabei Mocha zu machen, die grüne Pampe die ihr da seht ist Reis, oder zumindest war es das einmal, der wurde sehr sehr sehr lange gekocht und mit viel Wasser und sicher irgend einem Bindemittel oder so, ein rezept kenne ich nicht ließe sich aber sicher im Internet finden (wen es intertessiertz such selber, mir schmecken diese Teile nämlich so gar nicht). Jednefalls wird dann ne ganze Zeit darauf eingeprügel bis sich dieser kelbrige Teig daraus ergibt, dann in Form bringen et viola mocha. Die isst man gerne zu Ocha, also grünem Tee, aber sind auch sonst eine beliebte Süßspeise hierzuladen.

Dann war ich noch in einem District nahe des Todaiji, in Nigatsu do. Sind im großen und ganzen auch alte Häuser und der gleichen aber ein schöner Spaziergang muss ich sagen.

Und einen schönen Ausblick gab es auch.

Das Dach ist einfach zu cool! Ich liebe die Datails in diesen altewn Häusern!

Tja, das ist Nara für euch. Mir hat es sehr gefallen würde für das Fest auch immer wieder kommen, vielleicht auch für Sakura oder dergleichen, ist sicher toll!

Wann ist der Todaiji Tempel am schönsten

Zunächst einmal vielleicht eine Erklärung, was es mit dem Todaiji Tempel überhaupt auf sich hat.

Der Todaiji Tempel ist der berühmteste Tempel in Nara und eines der Symbole der Stadt denn darin ist eine riesige Buddhastatue aus Bronze. Wer sich irgendwann mal irgendwie mit Nara beschäftigt hat und sei es nur ein kurzer Blick in einen Reiseführer dürfte über diese gestolpert sein.

Diese steht in einer großen Halle zusammen mit ein paar anderen Figuren. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Tatsächlich ist in der Halle in der Mitte ein Fenster von dem aus man das Gesicht des Buddhas sehen kann, aber natürlich nur von einem bestimmten Winkel aus und das war soweit weg dass ich unmöglich ein scharfes Bild davon hinkriegen konnte. Trotzdem irgendwie spannend, er kann also rausgucken. Hat es besser als der Buddha in Nagano würde ich mal sagen.
Nun aber zu meinem Titel, wann ist der Todaiji Tempel am schönsten? Nun, ich habe euch ja bereits erzählt, dass hier momentan ein Fest stattfindet, ich bin nicht ganz sicher ob diese zwei Sachen in irgendeiner Relation zu einander stehen, jedenfalls war am 15.8. und auch nur an diesem Tag eine Laternen Messe in Todaiji Tempel.

Auf den Laternen waren verschiedene Sachen geschrieben und einige Leute sahen so aus, als suchten sie nach bestimmten Laternen. Ich nehme an es ist eine Messer für Tote oder ähnliches, bin mir aber wirklich nicht sicher.

Ach ja, es ist nicht so, als hätten die Laternen unterschiedliche Farben, nur manchmal bot es sich an mit längerer Belichtungszeit zu fotografieren, die meiste Zeit ging das jedoch nicht.

Tatsächlich sind die Laternen eigentlich so weiß wie auf dem letzten Foto.


Also, wirklich schön anzusehen, hat sich gelohnt extra dafür nach Nara zu kommen.

Was ist das Gegenstück zum Kinkakuji

Das letzte Mal in Kyoto war ich ja im Kinkakuji, dem Goldenen Pavillon, es gibt ein Gegenstück dazu, wobei die beiden unabhängig voneinander erbaut wurden und so weiter werden sie schon alleine ihres Namens wegen oft zusammen getan, der Ginkakuji, der silberne Pavillon.

Tja, der ist aber nicht ganz aus Silber, so wie es bei dem Kinkakuji mit dem Gold ist. Schön anzusehen ist er dennoch und der Garten drum herum ist wirklich fantastisch.

Das ist also der Ginkakuji.

Wie sehen Japanische Geister aus

Gestern war ich in Higashiyama, ziemlich zentral Kyoto, und natürlich mit vielen Tempeln, etwa der Kiyomizudera in dem ich ja bereits war.

Ein anderer ist der Kodaji Tempel in dem ich Gestern war und da Sommer ist, und Sommer die Zeit der Geistergeschichten und dergleichen ist, hatte der Tempel eine kleine Austellung dazu.

Leider durfte ich keine Fotos von den Sachen machen, nur von den Laternen draußen, die aber schon recht lustig sind.

Ist der laufende Regenschrim nicht toll?

In Japan gibt es sehr eigenartige Vorstellungen von Monstern, so ziemlich jeder normale Gegenstand kann als Monster erscheinen, in einem Bild liegen auch Steine mit Augen oder Blätter herum, auch Truhen oder ähnliches. Bei manchen ist einem einfach nur zum Grinsen zu mute und da denke ich mir schon ein wenig „Die spinnen die Japaner“ wobei ich denke ich vor der mich verfolgenden Truhe wahrscheinlich weglaufen würde…

Anyway, der Tempel an sich war auch schön und soll hier nicht vernachlässigt werden.

Etwa dieser schöne Steingarten. Muss eine ganz schöne Arbeit sein den so hinzukriegen und dann kommt starker Wind oder Regen und alles ist kaputt. Irgendwie frustrierend.

Einen Landschaftsgarten gab es hinter dem Tempel auch. Aber ich glaube dem bekommt der Sommer nicht so gut, dass Gras hatte Teilweise keine gesunde Farbe. Ansonsten recht hübsch anzusehen.

Im Grunde nicht viel zu zusagen, aber ich mag dieses Foto einfach.

Und schließlich gab es noch Gebetsrollen, man tut das Gebet rein und dreht die Rolle, das soll das Gebet dann quasi vervielfachen und es wird so oft „gesprochen“ wie sich die Rolle dreht. In diesem Fall gab es viele Rollen die je für ein bestimmtes Gebet, etwa Gesundheit oder ähnliches, standen und man konnte das drehen was man haben wollte.

Was gibt es in Nagano

Direkt in Nagano nicht viel. Ich wollte eigentlich hier her kommen um in Kamikochi hiken zu gehen aber mit 5000 yen alleine für die Fahrtkosten ist das doch ein wenig viel. Aber an einem Sonntag in Nagano gibts nicht viel zu tun. Na ja habe ich immerhin genug Zeit in Ruhe zu posten über die paar Sachen, die es hier gibt.

Als ich gestern Abend ankam war zum Beispiel gerade ein Matsuri am Gange!

Die gesamte Hauptstraße war voll mit kleineren Gruppen, jede Gruppe in einer eigenen Uniform, es handelte sich dabei glaube ich um Städtische Vereine und dergleichen (habe zum Beispiel auch welche im Kampfsportanzug gesehen), die getanzt haben. Für mich war es ein wenig wie Faschingsumzug, nur ohne die Wagen und mit anderer Musik ^^*

Ist das beste was ich hingekriegt habe. Bilder waren so ziemlich unmöglich vor allem weil meine Kamera etwas langsam ist und nicht mehrere Aufnahmen hintereinander machen kann, ich also nicht nen vernünftigen Moment abwarten konnte. Aber sollte schon ein gutes Bild geben.

Abends gab es ein kleines Feuerwerk. Nicht zu vergleichen mit Tokyo natürlich (Tokyo 1 1/2 Stunden, Nagano 10 Minuten) aber schön.

Sry, was meine Kamera halt so hergibt.

Heute war ich dann im Zenkoji Tempel, der eigentliche Grund dafür das Nagano überhaupt Tourismus kriegt.

Der buddhistische Tempel ist in sofern etwas besonderes, als dass er der Tempel mit der ersten Statue Buddhas die nach Japan gekommen ist beherbergt. Ansehen kann man sie sich allerdings nicht da sie angeblich so schön sein soll das man davon blind wird oder sowas.

Im Tempel durfte ich leider keine Fotos machen (wie so oft) was aber sehr interessant ist ist, der Raum in dem die Buddha Statue steht, sie ist hinter einer hölzernen Wand und drumherum ist ein Korridor, aber der ist total dunkel! Kein Licht kommt rein, und wenn man die Statue einmal umrundet hat kommt man an die Stelle wo der Schlüssel zum Himmel ist und wenn man den berührt hat man sich einen Platz im (buddhistischen) Paradies gesichert.

Aber auch von außen ist der Tempel, der übrigens seit 300 Jahren da so steht wie er heute steht, schön anzusehen.

Dieser Hund steht über einer Schale mit Räucherstäbchen, sieht aber cool aus wie der Rauch aus seinem Maul kommt, oder?

Wo wohne ich in Tokyo

So jetzt kommen mehrere Tokyo Posts, damit es irgendwie geordnet ist.

Also fangen wir mal mist Asakusa an (gesprochen Asaksa), wo mein Hostel „Asakusa smile“ ist. Habe ich mir gleich den ersten Abend angesehen und noch nicht gepostet, also hier kommt er.

Für mich war der Eindruck ähnlich zu Osu in Nagoya, aber wesentlich größer.

Warum wie Osu? Nun zum ersten: Wir haben einen Tempel mitten in der Stadt neben einem Shopping complex!

Der Tempel ist wesentlich größer als Osu, es gehören zwei große Tore dazu die den Göttern für Gewitter gewidmet

Und der Shopping Complex ist genau wie in Osu.

Ach ja, was noch seit neuestem in Asakusa ist: der Skytree! Der neue Tokyo Tower könnte man sagen, kostet aber 2000 yen da hoch zu gehen und es ist so neu, dass es ohne Reservierung gar nicht geht.

Und neben der Station ist eine Brücke, die ich besonders bei Nacht ziemlich cool finde

Ich finds echt cool, wie die beleuchtet ist! Überhaupt gibt sich Tokyo viel Mühe mit den Brücken bei Nacht (aber schon irgendwie ne Stromverschwendung, wenn man an die Strom Probleme denkt die Japan so hat…)

Oh und persönlich finde ich es nicht sooooo toll aber es ist irgendwie ein wenig Trade-Mark von Asakusa: Das Asahi Bier Museum. Und nein ich werde nicht rein gehen

Wie war der Rest von Kyoto

Ich weiß ich bin spät dran, aber hatte halt viel zu tun

Anyway, es geht weiter mit dem Sonntag in Kyoto:

Wir haben in einem recht netten Hotel übernachtet, natürlich mussten wir uns mit mehreren das Zimmer teilen, war trotzdem ganz ok.

Morgens ging es um 8.40 wieder mit dem Bus los, als e3rstes ging es zum Nijo-jo, ein altes undn och originales „schloss“, wobei dieses nicht wie die Schlösser, die man hier sonst so kennt nur ein hoher Turm war:

Das beste an dem Schloss war der Nachtigall Korridor. Er wurde so benannt weil der Boden quietscht wenn man darüber geht, das ist in diesem Fall Absicht gewesen damit Eindringlinge sofort gehört werden konnte. Die quietschen wenn so viele Menschen über den Boden gehen klingt tatsächlich ein wenig wie das Zwitschern von Vögeln.Allerdings durfte ich auch hier keine Fotos im Schloss drin machen.

Zum Schloss gehört noch ein Garten, der ebenfalls sehr schön ist.

Im Anschluss ging es weiter zu dem wohl berühmtesten Bauwerk Kyotos: Kinkakuji, der goldene Pavillon. Leider schien an diesem Tag keine Sonne, sicherlich hätte der Pavillion dann noch herrlicher geglänzt, doch auch so war er schon sehr beeindruckend.

Es war aber auch sehr voll, es war nicht ganz leicht ein Foto ohne Leute drauf zu  machen, ich schätze auch bei schönem Wetter komme ich hier nicht noch einmal hin, viel zu voll und Eintritt kostet es auch (aber dieses mal wurde es von der Uni bezahlt 😉

Beim Pavillion war auch ein Tempel der dazu gehört. Natürlich konnte man auch hier Talismane und dergleichen in Hülle und fülle kaufen. Die sind übrigens tatsächlich von Tempel zu Tempel unterschiedlich in ihrem Aussehen, also keine Omiyage (ist was wir „Mitbringsel“ nennen würden) sondern schon etwas besonderes, finde ich zumindest.

Unser letzter Stop ehe es zurück nach Nagoya ging war Arashiyama. Arashiyama ist etwas außerhalb von Kyoto und bekannt für seine Brücke und auch teilweise alten Häuser, wir hatten aber nur knapp eine Stunde Freizeit, was wirklich nicht genug war, alles zu sehen.

Noch eine Sache für die Arashiyama bekannt ist: sein Bambus Wald, das ist auch so ziemlich das einzige berühmte was ich wirklich gesehen habe. es gibt da zwar noch einen Zen Tempel der sogar eine UNESCO World Heritage site ist, aber leider hatte ich nicht genug Zeit mir das anzuschauen, außer von außen.

Eine Besondere Sache haben wir in Arashiyama dann noch gemacht, aber dazu gibt es mal wieder einen separaten Post 😉