Das Leben ist ein Rätsel

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Wie läuft Shamisen

Nun spiele ich schon bald ein halbes Jahr Shamisen und habe sogar einen aufAritt hinter mir. Mein repertoir beschränkt sich allerdings auf 3 Stücke von denen ich bei zweien nicht einmal weiß, wie sie ausgesprochen werden weil auf den Blättern die Namen in Kanji stehen ^^***

Na ja. Da nächste Woche das letzte Mal Shamisen Übung ist dachte ich, ich schreibe mal über die Erfahrungen, die ich so gemacht habe im Shamisen Club.

Zunächst einmal: alle waren sehr lieb und geduldig mit mir und haben sich alle Mühe gegeben mir Sachen auch drei oder vier mal zu erklären was mich sehr gefreut hat. Meinem Japanisch hat es sicher gut getan.

Wie in club üblich haben wir auch außer Shamisen Spielen etwas unternommen etwa ein Nomikai: All you can drink (aber nicht Alkohol, die ganzen Erstis dürfen den eh noch nicht trinken weil hier die Grenze bei 20 ist)

Es gab auch sehr interessantes essen damals, auch wenn nicht alles meinem Geschmack entsprach. Na ja, wen wundert es…

Wir haben auch gemeinsam für den Auftritt Poster gemalt was auch sehr schön war, leider habe ich viel davon verpasst, vor allem wiel ich wohl nicht mitgekriegt habe wann das gemacht wurde…

das untere Bild habe ich skizziert 😉

Shamisen ist jedenfalls ziemlich cool und wären die dinger nicht so unendlich teuer oder hätte ich zumindest die Aussicht auf einen Lehrer in Japan würde ich gerne weiter machen, so wie es steht geht das aber wohl leider nicht, was mich shcon etwas traurig macht.

Die Musik ist sehr anders als was man in Europa gewohnt ist, ich finde Shamisen aber auch Koto wesentlich angenehmer, als etwa die traditionellen Flöten in Jaspan, die in meinen Ohren eher disharmonisch klingen.

Aber macht euch selbst ein Bild.

unsere General Probe

Und weil ich es wirklich wirklich schön fand auch die von zwei der Koto Spielerinnen!

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Wie spielt man Shamisen

Erst mal: Was ist eine  sehr Shamisen?

Shamisen ist ein Japanisches Instrument, eher traditionell. Ursprünglich wurden die Saiten aus Katzendarm gefertigt und noch heute gilt Schlangenhaut (heutzutage aus Schlangenfarmen) als besonders gute Bespannung. Die Shamisen im Club waren natürlich nicht so Edel.

Ich war nämlich heute im Shamisen Club und das wart durchaus eine Erfahrung und ich denke ich werde weiter hingehen und Shamisen üben.

Ihr seht es ist so was wie eine Gitarre, oder Banjo oder sonst ein Saiten-Zupfinstrument, aber nur mit drei Seiten. Am Rand stehen Zahlen, das ist dann mit Bünden bei der Gitarre zu vergleichen. Die Noten sind extrem leicht zu lesen! Es gibt nur eine Linie, alles was auf der Linie ist heißt Mittelsaite, alles was unter ihr ist ist die tiefste (obere) Saite und die oberen ist die höchste (untere) Saite. Auf der entsprechenden Linie stehen dann Zahlen, man muss also die Zahlen am Griffbrett ablesen.

Schwieriger ist zu wissen was bestimmte Zeichen bedeuten, etwas das man am Griffbrett machen muss um bestimmte Sounds zu kriegen, das muss man dann einfach wissen. ^^

Ich habe auch ausprobiert die Koto zu spielen, ein weiteres Japanisches traditionelles Instrument, allerdings wesentlich größer als die Shamisen und meiner Meinung nach viel Schwerer zu spielen. Zum einen hat es schon mal mehr Saiten! Und die sind Keineswegs nummeriert (und die „Noten“ sind in Kanji) und man muss glaube ich für das entsprechende Stück all Seiten richtig einstellen oder so…. sehr verwirrend

Da die Koto sehr schwer ist und ich auch vielleicht ja in Deutschland weiter üben will werde ich mich eindeutig eher mit der Shamisen beschäftigen. Noch bin ich etwas ungeschickt aber kein Wunder, so steif wie man sitzen muss wenn man sie spielen will! Und das Teil womit man Anschlägt, sozusagen das Plektrum heißt Bachi, es ist sehr unangenehm zu halten, man muss den kleinen Finger sehr unangenehm unten halten, aber seht selbst

Und so spielt man Shamisen (jedenfalls in etwa XD)