Das Leben ist ein Rätsel

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Was gibt es in Hikone

Ich war mit zwei Austauschstudis am 16. in Hikone, das liegt direkt neben Maibara, was den meisten Lesern sicher genauso viel wie Hikone sagt. Kurz um, direkt zwischen Kyoto und Nagoya. Es war also auch genau auf meinem Heimweg von Nara aus.

In Hikone in ein weiteres der 4 Nationalschätze. Bisher habe ich ja Inuyama und Matsumoto bereits gesehen, Himeiji, welches das schönste der Schlösser sein soll wird noch restauriert, ist also lediglich eine riesen Baustelle und habe ich mir daher geschenkt.

Wie auch immer, das Schloss ist Hikones größte Touristenattraktion.

Es ist ein verhältnismäßig kleines Schloss auf einem kleinen Berg oder ich will fast Hügel dazu sagen. Bei der Hitze die den Tag herrschte hat es aber gereicht mich völlig aus der Puste zu bringen.

Schöne Ausblicke konnte man von dort auch genießen,etwa auf den Biwa See, der größte Inlandsee Japans an dem Hikone liegt. Den haben wir übrigens auch kurz besucht gehabt.

Ansonsten gibt es eine nette Einkaufsstraße mit alten Häusern direkt neben dem Schloss.

Das coolste daran war allerdings der Boden.

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Warum gibt es schwarze und weiße Schlösser

Gestern ware ich mit zwei weiteren Internationals in Matsumoto wo ein weiteres der 4 Schätze Japans steht, also ein Schloss, das noch im Original Zustand ist und nicht wieder Aufgebaut wurde.

Ganz stimmt das zwar nicht, denn dieses Schloss ist von Wassrr umgeben und so sind sie Holzbalken und durchgerottet und es musste neuaufgebaut werden, allerdings wurden dafür die Ursprünglichen Materialien verwendet, es wurde also eher auseinander und wieder zusammen gebaut und nur das kaputte wurde ausgetauscht, daher gilt es immenroch als National Schatz.

Dieses Schloss ist in vielerlei Hinsicht anders zu Inuyama

Zunächst: es ist schwarz. Mir war bis Dato nicht einmal bekannt, dass es in Japan auch schwarze Schlösser gibt, doch tatsächlich hat das eine Bedeutung wie uns ein netter kostenloser führer auf englisch erklärt hat. Unzwart sinddie weißsen Schlösser unter dem Shigun gewesen, die schwarzen nicht. Früher war auch das Osaka Schloss schwarz, aber nun ist es weiß.

Außerdem ist dieses Schloss mehr als nur ein Turm, es hat noch zwei kleinere Türme und passagen es ziemlich cool ist. Und es ist nicht auf einem Berg sondern eher eine Art Wasser Burg.

 

Aber es gibt noch einen unterschied, den man von außen nicht sofort sieht

Das schloss wurde zu einer zeit gebaut als Schusswaffen nach Japan kamen (übrigens durch die Portugiesen) und demnach wurde es uach gebaut. Es gibt also Schusslöcher für die Schützen und dergleichen. Das sind einpaar Beispiele für alte Schusswaffen in Japan.

Und das hier ist eine alte Granate! sieht ein wenig anders aus, als was man sich sonst so darunter vorstellt, nicht wahr?

Eine Ähnlichkeit aber besteht in den Treppen! Diese sind genauso seteil und hoch wie die in Inuyama, was auch zur Verteidigung der Burg gehörte. De Stufen waren unregelmäßig, so dass Feinde ihre Probleme hatten, insbesondere beim Rückzugsversucht. Schmal waren sie obendrein auch noch, ihrseht es gibt shcon Probleme wenn Leute gelichzeitig rauf un runter wollen.

Auch hier gibt es die Sachiko auf dem Dach, ihr erinnert euch vlolt an Schloss Nagoya, der ganze Stolz Nagoyas sind die großen goldenen Sashiko, aber auch in anderen Schlössern gibt es sie, nur halt nicht in Gold. Sie sollen einer Ledene Nach das Schloss Beschützen.

Außerdem soll eine Tenno (himmels Frau) erschienen sein und gesagthaben wenn man ihr hier im Dach einen Schrein errichte so würde sie für die Sicherheit und den wohlstand des Schlosses Sorgen und so errichtete der Schlossher dort im Dach einen Schrein.

Und weil das schloss so hübsch ist kriegt ihr noch einpaar schöne Fotos davon zu sehen.

Undshcon habe ich die hälfte der National Schätze gesehen ^^

Wie war der Rest von Kyoto

Ich weiß ich bin spät dran, aber hatte halt viel zu tun

Anyway, es geht weiter mit dem Sonntag in Kyoto:

Wir haben in einem recht netten Hotel übernachtet, natürlich mussten wir uns mit mehreren das Zimmer teilen, war trotzdem ganz ok.

Morgens ging es um 8.40 wieder mit dem Bus los, als e3rstes ging es zum Nijo-jo, ein altes undn och originales „schloss“, wobei dieses nicht wie die Schlösser, die man hier sonst so kennt nur ein hoher Turm war:

Das beste an dem Schloss war der Nachtigall Korridor. Er wurde so benannt weil der Boden quietscht wenn man darüber geht, das ist in diesem Fall Absicht gewesen damit Eindringlinge sofort gehört werden konnte. Die quietschen wenn so viele Menschen über den Boden gehen klingt tatsächlich ein wenig wie das Zwitschern von Vögeln.Allerdings durfte ich auch hier keine Fotos im Schloss drin machen.

Zum Schloss gehört noch ein Garten, der ebenfalls sehr schön ist.

Im Anschluss ging es weiter zu dem wohl berühmtesten Bauwerk Kyotos: Kinkakuji, der goldene Pavillon. Leider schien an diesem Tag keine Sonne, sicherlich hätte der Pavillion dann noch herrlicher geglänzt, doch auch so war er schon sehr beeindruckend.

Es war aber auch sehr voll, es war nicht ganz leicht ein Foto ohne Leute drauf zu  machen, ich schätze auch bei schönem Wetter komme ich hier nicht noch einmal hin, viel zu voll und Eintritt kostet es auch (aber dieses mal wurde es von der Uni bezahlt 😉

Beim Pavillion war auch ein Tempel der dazu gehört. Natürlich konnte man auch hier Talismane und dergleichen in Hülle und fülle kaufen. Die sind übrigens tatsächlich von Tempel zu Tempel unterschiedlich in ihrem Aussehen, also keine Omiyage (ist was wir „Mitbringsel“ nennen würden) sondern schon etwas besonderes, finde ich zumindest.

Unser letzter Stop ehe es zurück nach Nagoya ging war Arashiyama. Arashiyama ist etwas außerhalb von Kyoto und bekannt für seine Brücke und auch teilweise alten Häuser, wir hatten aber nur knapp eine Stunde Freizeit, was wirklich nicht genug war, alles zu sehen.

Noch eine Sache für die Arashiyama bekannt ist: sein Bambus Wald, das ist auch so ziemlich das einzige berühmte was ich wirklich gesehen habe. es gibt da zwar noch einen Zen Tempel der sogar eine UNESCO World Heritage site ist, aber leider hatte ich nicht genug Zeit mir das anzuschauen, außer von außen.

Eine Besondere Sache haben wir in Arashiyama dann noch gemacht, aber dazu gibt es mal wieder einen separaten Post 😉

Wo ist Gujo

Dieses Wochenende war ich mit einigen Internationals in Guj, oder viel mehr Gujo Hachiman.

Gujo ist eine nette kleine Stadt in der Präfektur Gifu in der übrigens auch Takayama liegt. Also genau wie Takayama umgeben von Bergen. Tatsächlich waren wir Hiken und haben einen Berg bezwungen aber dazu schreibe ich später einen weiteren Post.

Zunächst zu unserer Unterkunft. Diese war dieses mal ein wenig Luxuriöser als gewöhnlich. Es handelte sich um ein Ryokan das zu einem Tempel gehört das einer komische Buddhistischen Sekte angehört. Der Tempel war seltsam weil davor direkt eine Art Kinderspielplatz war was schon ein wenig eigenartig nebeneinander aussieht.

für 4000 yen haben die Mädchen und Jungs je ein Japanischen Raum zur Übernachtung gekriegt, darin war ein japanischer Tisch, die Kissen zum drauf sitzen sowie ein Fernseher zu dem ich sicher auch noch einen eigenen Post schreiben werde.

Obwohl der Raum echt nett und auch allgemein der Tempel und so toll war muss ich sagen würde ich nicht noch einmal dorthin gehen. Wir haben zwar den Luxus eines Bades genießen können aber so Gastfreundlich war es nicht. Wir hatten alle eher das Gefühl, dass man uns wieder los werden will…

Weiter über Gujo!

Diesesmal war es kein so sightseeing lastiger Ausflug. Wir haben am Fluss gelegen und geredet. sind durchs klare Wasser gewatet und haben zusammen gepicknickt. Es war schon sehr schön und mal was anderes. Es war auch echt gutes Wetter und verdammt warum weswegen wir uns angenehmen Schatten gesucht haben.

Aber ein wenig haben wir uns natürlich schon etwas angeguckt! Und zwar unteranderem das Schloss, oder vielmehr das neu aufgebaute schloss, es ist kein Originales wie Inuyama. Das heiß eigentlich waren wir nicht im Schloss sondern nur oben auf dem Berg und haben uns den Sonnenuntergang angesehen. Schlösser sind hier ohnehin eher Museen und meist minder interessant.


Wofür Gujo noch berühmt ist, außer die Essensreplica die in Japan ist fast allen Restaurants genutzt werden, sind die Koi. Es gibt ein kleinen… ich würde es als Kanal bezeichnen, in dem sehr große, sehr dicke Koi leben, die man auch füttern kann. Genau darum sind sie auch so riesig, weil sie nur da vor sich hin dümpeln und voll fressen,

Außerdem besonders schön war eine Seitenstraße und wir hatten das Glück ein Hochzeitspaar dort zu sehen. Ich durfte auch ein Foto machen, bzw innerhalb kürzester Zeit versammelten sich schaulustige und machten Fotos da habe ich es auch gewagt. So sehr ihr auch mal einen modernen Hochzeitskimono. Die modebewusste Japanerin von heute heiratet bunt, nicht weiß.

Soviel erst mal über Gujo Hachiman, die Stadt. Bald gibt es mehr.

Wie nett können Japaner eigentlich sein

Im Ernst, manchmal ist das fast schon unheimlich.

Nehmen wir mal meine Uni als Beispiel, nicht nur dass wir super eingeführt werden, Tutoren kriegen etc. wir kriegen ja auch noch so viel Spendiert wie etwa den Ausflug zum Schloss Nagoya oder nächsten Monat den Trip nach Kyoto, was schon nicht billig werden dürfte.

Diese Woche konnten wir kostenlos Schloss Inuyama bewundern. Freiwillige Führer haben und alles um der Schloss herum geklärt. Es ist schon gut 600 Jahre alt und aus Holz. Einer der vier Schätze Japans. Tatsächlich ist5 es das älteste Schloss Japans.

Und auch Geschichtlich is es von Großer Bedeutung wurde es doch von Oda Yojiru Nobuyasu, dem Onkel des Berühmten Samurai Oda Nobunaga erbaut (Nobunaga wurde berühmt weil er den Weg zur Vereinigung Japans geebnet hat ehe er betrogen und ermordet wurde). Auch wichtige Schlachten wurden um das Schloss herum gefochten aber das alles aufzuschreiben würde zu lange dauern.

Natürlich ist übrigen nicht das ganze Schloss aus Stein, wäre ja recht Lachhaft, es hat einen Steinernen Sockel, das besondere an diesem ist dass die Steine nicht bearbeitet wurden, wie es sonst meistens der Fall war. Viele Schlossherren haben sogar Zeichen in die Steine eingravieren lassen um zu zeigen ,dass sie ihr Eigentum sind

Man merkt jedenfalls schon beim eintreten den großen unterschied zwischen wieder aufgebauten Schlössern wie in Nagoya und Osaka und diesem. Alleine schon die sehr steilen Treppen, bei denen man Angst kriegt herunter zu fallen sind bemerkenswert.

Außerdem steht das Schloss auf einem Berg an dem ein großer Fluss vorbei geht (Fluss Kiso) also ein super Platz zu Verteidigung.

Aber hier sollte es ja nicht nur um Inuyama gehen, sondern darum wie freundlich, oder zumindest höflich Japaner sind. einer der Führer kannte eine wohl recht bekannte Kalligraphie Künstlerin. Itoh Orson, die in Inuyama wohnt. Sie hat Ausstellung auf der ganzen Welt, in New York, San Francisco und sonst wo. Ein Bild von ihr ist 2000$ wert.

Sie hat uns allen ein Holzamulett mit einen Kanji unserer Wahl geschenkt. Einfach so, mit ihrem Stempel drauf. Da ein Bild von ihr 2000$ Wert ist ist so ein Amulett sicher auch 100 oder mehr wert. Sowas von lieb! Und ich finde das geht über reine Höflichkeit hinaus. Höflich wäre es uns vorzustellen, Bilder zu zeigen, vielleicht einmal zu schauen lassen, aber uns einfach so ihre Arbeit zu schenken ist meiner Meinung nach darüber hinausgehend und eindeutig eines der besten Souvernirs, das ich aus Japan mitbringen werde. Ich habe mir das Zeichen für Schmetterling (cho) drauf schreiben lassen,

Warum sind Rehe im Bruggraben von Schloss Nagoya (und wie sind sie dahin gekommen)

Heute war die Citiy Tour die von der Uni bezahlt wurde und wir waren in Schloss Nagoya

Es ist alles in allem ein sehr schönes Schloss, wurde aber mehrfach niedergebrannt oder sonst wie zerstört und wieder aufgebaut, also nicht wie in Inuyama ein original Stück der Japanischen Geschichte. Ein schöner großer Garten ist drum herum, leider ist momentan nicht alles begehbar da Bauarbeiten stattfinden.

Wie dem Auch sei, es gibt etwas höchst eigenartiges in Schlo9ss, oder viel mehr im Schlossgraben! Da grasen Rehe, oder vielmehr Kitze, denn nur die haben wir heute gesehen.

Wie sie in den Burggaben gekommen sind, oder warum sie da sind weiß ich leider nicht genau und kann nur wilde Spekulationen anstellen. Einige meinen sie sollen das Gras kurz halten, andere meinen es sind trainierte Killer Rehe, die die versteckten Geheimgänge des Schlosses vor möglichen Spionen bewachen, man weiß es aber eben nie so genau.

XD