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Wie shope ich in Nagoya

Mir fiel gerade mal auf, das ich bisher kaum etwas über Nagoya geschrieben habe, obwohl ich hier wohne! Das soll sich mit diesem Post mal ändern und heute geht es um mein n das gleiche Shoppingverhalten hier.

Also Einkaufsbummel hier sind sehr anders als in Deutschland, obwohl natürlich was man tut im großen und ganzen das gleiche ist, also von Laden zu Laden gehen und sich Sachen angucken. Der Unterschied liegt in den Läden! Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier nicht nur immer gleiche Einkaufketten oder große Läden wie bei uns Karstadt und Kaufhof sondern viele kleinere spezialisierte Läden. Wie diese aussehen hängt stark davon ab wo man hingeht. In Nagoya gibt es drei große Einkaufszentren, plus natürlich etlichen größeren und kleineren Straßen mit kleineren Läden aber hier soll es nur um die Zentren gehen.

Zum einen wäre das Sakae.

Sakae hat viele große Einkaufshäuser und Untergrund Passagen mit Läden. Hier ist alles schön sauber und orderntlich, die Kleidungsstücke in den Läden (es sind hier fast nur Kleidungsgeschäfte, Accesoire shops, Schuhläden oder dergleichen zu finden) sind alle sehr ähnlich. Es sind die „normalen“ Klamotten, meist in Pasteltönen gehalten, ich gehe nicht sehr oft nach Sakae, ist mir zu7 langweilig um ehrlich zu sein. Allerdings gibt es etwas sehr besonderes in Sakae was den Besuch Lohnenswert macht.

Oasis 21

Oasis 21 ist ein Teil von Sakae, und das Wasser was ihr da seht das den Fernsehturm so schön reflektiert ist nicht etwa auf dem Boden sondern auf einer Glasplattform. Darunter befindet sich ein großer Platz an dem viele Restaurants aber auch Läden sind und öfter mal Veranstaltungen stattfinden.

Dann gibt es in der Umgebung Kaufhäuser wie Parco oder Mizakaya die um einiges größer und exklusiver als Karstadt sind, das Prinzip ist aber das selbe. In Parco habe ich auch endlich Stifte und so was finden können.

Übrigens gibt es Läden die eher mit Karstadt zu vergleichen sind, diese sind eher wie das KDW in Berlin oder sp, es gibt eine Kette namens AEON die sich mit unserem Karstadt vergleichen lässt. Aber das hat hier nichts zu suchen.

Der Ort an dem ich am meisten shopen gehe ist Osu Kannon. Es handelt sich um eine Shoping Passage, nicht wirklich ein Einkaufszentrum aber überdacht. Benannt it es nach dem Tempel der direkt daneben und mitten in der Stadt steht, jeden 8. und 18. ist dort ein „Antiquitätenmarkt“ was nichts anderes als ein Flohmarkt ist, nur ohne Videospiele oder so was… aber man findet auch die typischen Ramschläden mit alten Puppen oder so was.

Osu ist bei weitem nicht so aufgeräumt und nett wie Sakae weshalb ich es viel lieber mag. Alles ist ein wenig ausgeflippte, die Stimmung ist eine ganze andere und es gibt eine wesentliche größere Breite an Geschäften.Es gibt hier auch Pachinkos, Elektrogeschäfte, Fan-Läden, Manga-Läden und sonstiges.

Zwar gibt es viele Kleidungsgeschäfte, das geht aber von Indischer „Hippie“ Kleidung über Lolita bis hin zu seltsamen.. ich-weiß-nicht-wie ich-es-nennen-soll-Kleidungsstylen. Ja selbst Kimonos findet man hier ohne Probleme. Preislich geht das von 100 Yen bis aufwärts ohne Grenze. Nur um mal Beispiele für ausgeflippte Sachen in Osu zu geben:

Ja, das ist ein Mannequin und ja, solche Klamotten werden tatsächlich verkauft. Aber aber noch niemanden so extrem gekleidet herumlaufen gesehen.

Dieser Laden war besonders seltsam, die Kleidungsstücke waren wie für Barbies aber in Größen für Erwachsene. Frage mich wer das trägt. Es war ein wenig als wäre ich im Wunderland gewesen, es gab auch Lampen mit nackten kleinen Puppen (in der Art wie Barbie aber andere Marke… glaube ich) und höchst eigentümliche Accessoires.

Es gäbe noch viel mehr zu Osu zu sagen (etwa über den phänomenalen Crêpe laden oder dergleichen) aber der Post wird so schon viel zu lang.

Kommen wie also zum dritten zentralen Punkt: Nagoya Hauptbahnhof.

Berühmt und leicht zu erkennen durch seine Twintowers die man sogar noch von Inuyama bei gutem Wetter sehen kann, so hoch sind sie.

Hier gibt es ein 9 Etagen hohes Einkaufszentrum das wir liebevoll die „Teenager nächst Hölle“ genannt haben. Es ist vollkommen anders als Sakae und Osu. Zunächst gibt es wirklich einig

e Zielgruppe: Teenager. Aber vor allem solche mit genug Geld in der Tasche. In Sakae mag das meiste Teurer sein aber sogari ch habe dort ein schönes Shirt für 1200 yen gekriegt, aber hier ist alles 3000 und aufwärts ohne Grenze. Stil-technisch ist es jedoch extrem unterschiedlich! Alle möglichen Stilrichtungen sind Vertreten, sei es Lolita, seltsamer weise altmodische Westliche Kleidung, 60er amerikanische Kleidung oder sonst seltsam ausgeflipptes dass ich schwer ein ordnen lässt.

Um mal wieder Beispiel hierfür zu geben was man so nebeneinander in ein und der selben Etage findet:


Alleine schon sich diese Teilweise doch sehr gewöhnungsbedürftigen Geschäfte an zugucken macht den Besuch in diesen Einkaufszentren wert. Das Problem ist nur dass man dann auch etwas kaufen will und ich habe das Problem vor allem in Osu dass ich zu viele Sachen kaufen will, auch wenn jedes Einzelstück nicht so teuer ist läppert sich das doch sehr schnell, man muss also ein wenig vorsichtig sein.

So sieht also ein Einkaufsbummel in Nagoya aus, bin darauf gespannt wie es in Tokyo ist.

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