Das Leben ist ein Rätsel

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Wieso sind im Narapark ein paar Tausend Kerzen angezündent

Momentan bin ich in Nara, der ersten Hauptstadt Japans, habe gerade viel Zeit zu bloggen da es gießt wie in Strömen, was sehr schade ist, da momentan in Nara ein Fest stattfindet und zwar Nara To-Kae.

To-Kae ist die Bezeichnung dafür wenn eine ausgebrannte Kerze die Form einer Blume annimmt.

Das Fest ist tatsächlich nicht sonderlich alt, erst seit 1999 wird es jährlich im Narapark gefeiert. Ein paar tausend Kerzen werden dann überall im Park aufgestellt, großes Finale sind eigentlich der 14.8 und 15. 8. leider fällt der 14. wohl dieses Jahr in wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Im Kasuga Schrein sollten heute und morgen die Laternen, für die der Schrein berühmt ist angezündet werden, vielleicht habe ich ja morgen nochmal Glück und kann das dann sehen. Außerdem wäre morgen in Todahitempel eine Laternen Messe, ich weiß nicht ob ich morgen alles sehen kann, selbst wenn das Wetter gut ist, da auch noch auf dem Wakakusa Berg das Kanji für Dai angezündet wird. Alles natürlich zu sehr ähnlichen Zeiten… mal sehen.

Aber jetzt kommen wir zum interessanten Teil:

 

 

 

Den Fotos natürlich.

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Was gibt es in Nagano

Direkt in Nagano nicht viel. Ich wollte eigentlich hier her kommen um in Kamikochi hiken zu gehen aber mit 5000 yen alleine für die Fahrtkosten ist das doch ein wenig viel. Aber an einem Sonntag in Nagano gibts nicht viel zu tun. Na ja habe ich immerhin genug Zeit in Ruhe zu posten über die paar Sachen, die es hier gibt.

Als ich gestern Abend ankam war zum Beispiel gerade ein Matsuri am Gange!

Die gesamte Hauptstraße war voll mit kleineren Gruppen, jede Gruppe in einer eigenen Uniform, es handelte sich dabei glaube ich um Städtische Vereine und dergleichen (habe zum Beispiel auch welche im Kampfsportanzug gesehen), die getanzt haben. Für mich war es ein wenig wie Faschingsumzug, nur ohne die Wagen und mit anderer Musik ^^*

Ist das beste was ich hingekriegt habe. Bilder waren so ziemlich unmöglich vor allem weil meine Kamera etwas langsam ist und nicht mehrere Aufnahmen hintereinander machen kann, ich also nicht nen vernünftigen Moment abwarten konnte. Aber sollte schon ein gutes Bild geben.

Abends gab es ein kleines Feuerwerk. Nicht zu vergleichen mit Tokyo natürlich (Tokyo 1 1/2 Stunden, Nagano 10 Minuten) aber schön.

Sry, was meine Kamera halt so hergibt.

Heute war ich dann im Zenkoji Tempel, der eigentliche Grund dafür das Nagano überhaupt Tourismus kriegt.

Der buddhistische Tempel ist in sofern etwas besonderes, als dass er der Tempel mit der ersten Statue Buddhas die nach Japan gekommen ist beherbergt. Ansehen kann man sie sich allerdings nicht da sie angeblich so schön sein soll das man davon blind wird oder sowas.

Im Tempel durfte ich leider keine Fotos machen (wie so oft) was aber sehr interessant ist ist, der Raum in dem die Buddha Statue steht, sie ist hinter einer hölzernen Wand und drumherum ist ein Korridor, aber der ist total dunkel! Kein Licht kommt rein, und wenn man die Statue einmal umrundet hat kommt man an die Stelle wo der Schlüssel zum Himmel ist und wenn man den berührt hat man sich einen Platz im (buddhistischen) Paradies gesichert.

Aber auch von außen ist der Tempel, der übrigens seit 300 Jahren da so steht wie er heute steht, schön anzusehen.

Dieser Hund steht über einer Schale mit Räucherstäbchen, sieht aber cool aus wie der Rauch aus seinem Maul kommt, oder?

Warum war ich noch einmal in Roppongi

Ich war gestern Abend noch mal in Roppongi, Midtownm

Remember?

Nun, da war etwas ziemlich cooles als Sommer Fest! Da will ich aber nicht viel zu sagen, schaut es euch einfach an.

Wasser dunst plus Licht = TOLL!!!!

Was ist ein Matsuri II

Heute waren ich und eine Freundin in Takayama zu einem Landesweit sehr berühmten Matsuri, wer den ersten Beitrag zu Matsuris gelesen hat wird wissen das damit gemeint ist, für alle anderen: Ein Festival, meistens an einem Tempel um der oder den Entsprechenden Gotteheiten zu huldigen. Dies Involviert meinsten sogenannte Yatai (Festwagen), wie etwa schon in Inuyama zusehen war. Die Yatai in Takayama sind jedoch etwas ganz besonderes! Sie wurde von der Regierung als Japanisches Erbe bezeichnet und sind mit die schönsten ihrer Art in Japan. Nur zweimal im Jahr zum Natsu Matsuri (Frühlingsfest) und Aki Matsuri (Herbst Fest) werden hier herausgeholt und zur schaugestellt, ansonsten kann man sie gegen Geld aber auch so bewundern.

Besonders beeidruckend sind die vielen Schnitzereien und Verzierungen die extrem hinein gearbeitet sind.

Und alle Yatai sind anders und einfach nur einzigartig! Leider kann ich nicht alle Fotos einstellen und ich bin nicht mal dazu gekommen mir alle Yatai in Ruhe anzusehen.

Das ist also die eine Sache, die dieses Fest so berühmt macht es gibt jedoch noch zwei weitere Ereignisse die sicher zu den Höhepunkten gezählt werden können und eines davon ist der Mikoshi Umzug. Es handelt sich dabei um eine Prozession von einheimischen die einen tragbaren Schrein durch die Stadttragen, also quasi die Gottheit „ausführen“ wenn man so will. Dies wird von Trommeln sowie Flöten begleitet und ist ein ziemlich langer Zug

Und ein wieteres Highlight ist schließlich die Karakuri Show gewesen. Wobei ich sagen muss, dass ich keinen sonderlichguten Platz hatte, aber zunächst: was ist Karakuri? Karakuri ist eine Marionetten Show, nur dass die Marionetten Menschen Groß sind und von vielen Menschen bedient werden müssen. Tatsächlich ist Takayama für seine Marionetten bekannt. Zum Festival werden sie auf einigen der Yatais an einer Brücke (pro Yatai eine Puppe), um den Kami zu huldigen, wie alles in diesem Fest. Ich konnte nicht alles sehen noch habe ich die Erklärung des Stückes verstanden aber irgendwie beeindruckend und außergewöhnlich war es schon. aber seht selbst:

Ich bin jedenfalls froh es gesehen zu haben!

Was ist ein Matsuri

Matsuri ist das Jpanische wort für Fest, allerdings nicht jede Art von Fest sondern eher ein Volksfest. Es gibt viele Matsuris zu verschiedensten Anlässen und die können unterschiedlich aussehen je nach Anlass oder Region. In vielen Städten und vor allem an größeren Tempeln gibt es Matsuris für Herbst und Frühling die oft nur 2 Tage lang dauern. Dem Frühlings Matsuri am Inuyama haben ich und andere Internationals heute beigewohnt.

Erst einmal Inuyama: Inuyama (zu deutsch „Hundeberg“) ist nicht weit von Nagoya entfernt, also etwa eine Stunde Zugfahrt vom Studentenwohnheim, oder mehr wenn man den Bummelexpress nimmt. Inuyama ist wegen seines Schlosses recht berühmt, es ist eines der drei ältesten in Japan wenn ich mir das richtig gemerkt habe.

Am Fuße des „Berges“ (Die Stadt liegt schon recht hoch, es ist nicht so als müsste man von der Stadt aus einen Berg erklimmen) stehen viele Schreine und ein sehr großer Tempel.

Wie Auch immer, kommen wir zum Matsuri!

Also es gibt Festwagen, die vom Tempel durch die Stadt zu einem bestimmten Ort, in diesem Fall dem Bahnhof, geschoben werden. Wenn ich es richtig verstanden habe werden so die Götter des Schreins quasi ausgeführt und ihnen wird gehuldigt. In Inuyama war dieser Teil Abends, da wurden dann an vier Festwagen Laternen angezündet und so durch die Straßen gezogenIn den Festwagen sitzen Kinder die Trommeln während jemand Flöte Spielt, sie riesigen Wagen sind auch nicht etwas automatisch sondern werden von ziemlich vielen Männern (manchmal auch Frauen, aber heute waren keine dabei) gezogen bzw. geschoben.

Aber man findet auch Dinge, die man auf einen Festival erwarten würde! Es gibt viele Buden, etwa Schießbuden, Verkaufsstände und vor allem Essen. Dazu gehören Japanische Sachen wie Okonomyaki, Takoyaki oder ähnliches aber auch für uns gewohntes wie Crepes oder Schokofrüchte.

So viel zunächst dazu ,bis ich auf einem anderen Matsuri war und mehr berichten kann.