Das Leben ist ein Rätsel

Beiträge mit Schlagwort ‘Gujo Hachiman’

Wie ist es durch einen Wald zu laufen

Wie versprochen gibt es auch etwas zum  Hiking in Gujo zu berichten.

Zunächst einmal, ich weiß leider nicht den Namen des Berges den wir gemeinsam erklommen haben,k wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Der Name stand sicher irgendwo, aber in japanisch und Kanji und unseren Expeditionsleiter habe ich nicht gefragt.

Hoch war der Berg jedenfalls 900 Meter was schon ganz ordentlich ist, wir sind ungefähr 15 km den Tag gewandert, und euch mal einen Überblick zu geben.

Und es war anstrengend. Ich war shcon ewig nicht mehr so richtig in der Bergen Wandern und der Weg von diesem war eher weniger als mehr gefestigt und ging teilweise extrem steil bergauf.

Unten wirkte alles noch so schön wie in einem Märchen Wald! Es gab einen Wasserfall und einen See und Blumen und ganz viele Libellen die wenn sie so im Sonnenlicht herumflatterten schon irgendwie an Feen erinnert haben.

Oben waren die meisten, mich eingeschlossen meist zu erschöpft und aus der Puste um den Wald wirklich genießen zu können. Aber es war schon irgendwie beeindruckend und immerhin richtiger Wald, ich kann es nicht oft genug betonen, aber so etwas sieht man in Deutschland einfach nicht sehr oft.

Wir haben dann auf einer kleinen Plattform pausiert und uns erholt und gegessen. Die Aussicht war… ok da es im Wald war konnte man nur zwischen den Bäumen durch ab und an etwas sehen, etwa das Schloss das plötzlich ganz klein und weit unten war.

Aber ich habe diesen Artikel nicht so genannt, weil wir einen Pfad durch einen Wald genommen haben. Nein, wir sind Querfeld ein den Berg wieder runter. Zur Beruhigung und demonstration dass es nicht einfach Dummheit war: zwei der beteiligten kannten den Wald schon und einer davon ist ausgebildeter… kp wie genau das heißt jedenfalls hat er gelernt wie man sich im Wald zurecht findet und sowas.

Allerdings kann ich es niemandem Empfehlen. Es ging Teilbergab und der Boden war nur Erde, die sofort nachgegeben hat. Das einfachste war einfach runter zu rutschen. Ich bin von Baum zu Baum gehuscht in der angst Air die Knöchel zu brechen.

Es hat sich allerdings auch irgendwie gelohnt, denn so habe ich einen Wald sichern och nie gesehen.

Es gab auch ein paar verlassene kleine Hütten die einsam zwischen all den Bäumen standen. Wir mutmaßen, dass es sich um einstiege Holzfällerhütten handeln aber sicher kann man sich da nicht sein.

Auch ein ungewohnter Anblick war eine Vielzahl umgeknickter Bäume, wir schätzen durch eine Lawine, vielleicht auch einen Sturm umgeknickt sind

Außerdem haben wir eine ziehmlich große Schlange einen Baum hoch klettern gesehen! So eine große habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen. wir haben das arme Tier wohl ziemlich erschreckt es ist so schnell es konnte den Baum hoch. so schnell es konnte war aber recht langsam.

Dann gab es noch das Loch ohne Boden. Es ist abgeriegelt und die Blumenverpackungen (in denen inzwischen gar nicht mehr ist, nicht einmal verdorrte Blumen) weisen wohl darauf hin dass irgendwann dort jemand verunglückt ist.

Man beachte die Steine in der Mitte, wenn man genau hinsieht ist es fast so als luke ein Gesicht aus der Höhle hervor…

Ihr seht es war ein spannendes Abenteuer

 

Wo ist Gujo

Dieses Wochenende war ich mit einigen Internationals in Guj, oder viel mehr Gujo Hachiman.

Gujo ist eine nette kleine Stadt in der Präfektur Gifu in der übrigens auch Takayama liegt. Also genau wie Takayama umgeben von Bergen. Tatsächlich waren wir Hiken und haben einen Berg bezwungen aber dazu schreibe ich später einen weiteren Post.

Zunächst zu unserer Unterkunft. Diese war dieses mal ein wenig Luxuriöser als gewöhnlich. Es handelte sich um ein Ryokan das zu einem Tempel gehört das einer komische Buddhistischen Sekte angehört. Der Tempel war seltsam weil davor direkt eine Art Kinderspielplatz war was schon ein wenig eigenartig nebeneinander aussieht.

für 4000 yen haben die Mädchen und Jungs je ein Japanischen Raum zur Übernachtung gekriegt, darin war ein japanischer Tisch, die Kissen zum drauf sitzen sowie ein Fernseher zu dem ich sicher auch noch einen eigenen Post schreiben werde.

Obwohl der Raum echt nett und auch allgemein der Tempel und so toll war muss ich sagen würde ich nicht noch einmal dorthin gehen. Wir haben zwar den Luxus eines Bades genießen können aber so Gastfreundlich war es nicht. Wir hatten alle eher das Gefühl, dass man uns wieder los werden will…

Weiter über Gujo!

Diesesmal war es kein so sightseeing lastiger Ausflug. Wir haben am Fluss gelegen und geredet. sind durchs klare Wasser gewatet und haben zusammen gepicknickt. Es war schon sehr schön und mal was anderes. Es war auch echt gutes Wetter und verdammt warum weswegen wir uns angenehmen Schatten gesucht haben.

Aber ein wenig haben wir uns natürlich schon etwas angeguckt! Und zwar unteranderem das Schloss, oder vielmehr das neu aufgebaute schloss, es ist kein Originales wie Inuyama. Das heiß eigentlich waren wir nicht im Schloss sondern nur oben auf dem Berg und haben uns den Sonnenuntergang angesehen. Schlösser sind hier ohnehin eher Museen und meist minder interessant.


Wofür Gujo noch berühmt ist, außer die Essensreplica die in Japan ist fast allen Restaurants genutzt werden, sind die Koi. Es gibt ein kleinen… ich würde es als Kanal bezeichnen, in dem sehr große, sehr dicke Koi leben, die man auch füttern kann. Genau darum sind sie auch so riesig, weil sie nur da vor sich hin dümpeln und voll fressen,

Außerdem besonders schön war eine Seitenstraße und wir hatten das Glück ein Hochzeitspaar dort zu sehen. Ich durfte auch ein Foto machen, bzw innerhalb kürzester Zeit versammelten sich schaulustige und machten Fotos da habe ich es auch gewagt. So sehr ihr auch mal einen modernen Hochzeitskimono. Die modebewusste Japanerin von heute heiratet bunt, nicht weiß.

Soviel erst mal über Gujo Hachiman, die Stadt. Bald gibt es mehr.