Das Leben ist ein Rätsel

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What is it with Magical Girls

This will be a less „scientific“ approach and more of a personal thing so I won’t go into theories and what not.
It’s just that since I took a look into MLP (yeah I know its not magical girl genre, bear with me for a moment) and I realized there are a lot of feminist mothers who love to take any girl-oriented show and tell why it is an embaressment for any sophisticated woman and that girls will only learn how to be cute and obedient…
And thouh some aspects might be true I started thinking about it.

Now comes the personally part:
My neices (4 and 6 years old) are classical girls. They want everything in pink, love princesses, play with Barbies wear cute dresses,… and their favourite show is Winx Club.

For all who don’t know it a picture and you will I think understand the shows basics…

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In the course of the Show (basically every season) the girls get new cute companions like Pixies, Pets or little mermaids. Also they get new transformations with new cute outfits.

And now I managed to draw the circle to the title: Magical girls!
Although Winx is an Italian Show and the concept came from Japan it is still very much comparable to older Magical girl Shows like Sailor Moon to which I will come later.
These shows are heavily criticised and I must say I wasn’t actually happy to hear my nieces loved Winx of all shows, the best. It is pink, they look way too thin, its all about looking cute and having make up…
Than I realised I loved Sailor Moon with 6 and it puzzeled me: Why did I like Sailor Moon?
And not only Sailor Moon, Kamikaze Kaito Jeanne, Card Captor Sakura, when it first came out even Wedding peach!
Most readers might say „well its a show for girl, you were a girl… that’s what they like right?“
But those who know me know I NEVER was a typical girl. Till this day I hate pink, I never wanted to be a princess, in Kindergarten I played with the boys Power Rangers (though I always insisted on not being the pink ranger) for Karneval I dressed up a a Squa or Pirate…
So why did I become so interested in such a girl show, one that is so much criticised at that. My mother still tells me how she hated that show, because of the short skirts the needy attitude of the protagonist and the shrill voices. But still, although I was a tomboy, a girl any feminist mother could wish for, I fell for magical girls.

So after thinking about it and watching the whole Winx series, which I like to call the new Sailor Moon, I came to an answer:

They are not at all that anti feminist.
Yes you can criticise the dresses and length of skirts and personality aspects of characters and probably bring MANY points against Magical girl series.
But I claim there are many points that can be highlighted that show a good gender approach for small girls!
I liked Sailor Moon because she kicked ass! Yes she was a cry baby and a glutton and naive but that made her all the more appealing because it actually is a realistic character. Maybe not the type of character feminist mothers want to have their child to look up to, but still a realistic one. I would cry for help if I saw some monsters attack someone and than turning towards me! What’s so wrong about that?
Sailor Moon just like Winx and many other magical girl series give normal girls a special feature, they are not passive, but they have to act, be it defeating enemies as in Sailor Moon or Winx, or be it breasking a witches curse, as in DoReMi or collecting magical cards, like Sakura.
And the best is: They can remain girls doing this! They don’t have to become some kind of boy, or even dress like a boy. Even as a girl, wearing a cute dress, maybe even heels, you can kick ass!
Now what’s so wrong about that?
Also since usually these shows have very different characters. It’s not like they say „you have to be a dumb Blonde like Usagi to be happy“ but they show different characters, usually one more sportif and less girly in between (for example tecna in Winx or Haruka in Sailor m
Moon, hell they even say it’s Ok to be homosexual, how much more open can you get?)

So to all hard core feminist mothers: it is easy to spot the mistakes producers did, considering you point of view and surely there are some things that just shouldn’t be, but also try to see what some show and movies actually do right.
You can talk with you kids about the shows to strengthen their understanding on it and the depiction of women to prevent a band influence. 😉

Worueber schreibe ich meine Rede

(schreibe von der Uni aus, darum die ues etc)

Fuer die Uni muessen alle eine Rede auf Japanisch halten, wobei die „Rede“ eigentlich eher eine Praesentation ist, wenn man mich Fragt. Das Thema ist vollkommen frei Waehlbar, sei es das eigene Studium, etwa das man in Japan erlebt hat oder ein Hobby. Es geht mehr darum Japanisch zu nutzen als Wissen zu vermitteln.

Trotzdem habe ich ein Thema gewaehlt, dass meinem Studiengang entspricht: Magical Girls

Erstmal fuer die, die es nicht wissen: Ein Magical Girl, oder auf japanisch mahou shojou ist alles alla Sailormoon. Also ein oder iene Gruppe von Maedchen, die sich mittel Magie verwandeln und gegen Gegner Kaempfen , um die Welt zu retten. (wobei es Aussnahmen gibt, Doremi etwa hat nicht wirklich boese Daemonen oder aehnliches gegen die sie antritt)

Ich habe ja bereits einen Post dazu gemacht in dem ich einpaar Curiositaeten des Genres aufgezeigt habe, etwa die Haarfarben oder Verwandlung mittels Make-up.

Hier geht es mal ein wneig tiefer und zwar beziehe ich mich explizit auf Sailormoon (wobei es sich auch auf andere Serien anwenden liesse). Meine These: Sailormoon wird als Perfekte Frau dargestellt. Sie dienst also als Vorbild, wie eine Frau idealerweise zu sein hat.

Das ist in vielerlei Hinsicht sehr interessant und zeigt und viel ueber die Rolle von Frauen in Japan.

Fangen wir mal damit an Usagi Tsukina alias Sailormoon zu beschreiben. Sie ist am Anfang der Serie 14 Jahre alt, sie ist weder besonders schlau noch mutig oder stark, sie heult viel und verlaesst sich viel zu sehr auf andere. Im laufe der Serie wird sie durch ihre Kaempfe jedoch erwachsener, immerhin vergehen 2 Jahre im verlauf der 200 Episoden.

Dennoch bleibt sie, was praktische Faehigkeiten angeht stets das schwaechste Glied der Gruppe, vergleicht man sie mal mit ihren Gefaehrtinnen. Da waeren Ami Mizuno alias Sailor Merkur die ein Genie ist, Rei Hino die uebersinnliche Faehigkeiten hat, etwa Prophezeien kann oder Praesenzen spueren, Makoto Kino alias Salor Jupiter ist extrem Kraeftig und Sportlich und noch dazu eine gute Hausfrau und schliessich gibt es noch die Anfuehrerin, ex Sailor V Minako Aino die eine gute und gewissen hafte Anfuehrerin ist.

Ihr seht sie alle haben ein Talent, welches sie azu praedestiniert Kaempferinnen fuer Gerechtigkeit zu werden, im gegensatz zu Sailormoon die ja so ziemlich gar nichts kann. Spaeter kommen noch Sailor Uranus, Neptun und Pluto dazu, sie sind alle schon erwachsen und wesentlich staerker. Ich moechte hier auch kurz auf Uranus eingehen da sie eine sehr besondere Rolle hat. Haruka alias Sailor Uranus ist Mann und Frau gleichzeitig! Das ist shcon ziemlich bemerkenswert. Charakterlich hat sie viele masculine Zuege, etwa dass sie sehr kuhl und berechnend ist. Taucht ein Feind auf ist die erste und ihrer Meinung nach einziege Loesung diesen zu vernichten, aber sie ist sher stark und hat eine nausgepraegten Beschuetzer instikt. Was sie tut, tut sie um andere zu schuetzen.

Also, bei so vielen Starken und klugen Maedchen, wie komme ich zu dem Schluss, das ausgerechnet Sailormoon als Ideal dargestellt wird?

Ganz einfach: Trotz ihrer Faehigkeiten werden die Sailorkriegerinnen immer besiegt! Sie versuchen Sailormoon (die uebrigens im vorigen Leben die Mondprinzessin Serenity war) zu beschuetzen und werden dabei besiegt, zwei mal sterben sie sogar quasi. Es ist im Endeffekt immer Sailormoon, das scheinbar schwaechste Glied, dass alle rettet. Und zwar nicht mit Koerperlicher Staerke oder schlauen Plaenen oder dergleichen, sondern durch ihren Charakter. Sie wird im Laufe der Siere sehr Muetterlich und fuehrsorglich, sie will alles und jeden, einshcliesslich ihrer Feinde, beschuetzen und verabscheut kaempfen. Genau durch diese Gefuehle schafft sie es nicht nur die Feinde zu besiegen sondern spaeter, als sie ein wneig erwachsener geworden ist sie sogar zu bekehren! Letztlich gewinnt also das gute Herz.

Das zeigt dass letzlich nicht die Faehigkeiten das wichtigste fuer eine Frau sind, sondern dasssie liebevoll und fuehrsorglich ist! Und das macht ihre Wahre staerke aus.

Das soll hier gar keine Wertung beeinhalten, es ist lediglich eine Beobachtung, die ich gemacht habe und teilen wollte.

Es spiegelt sich aber tatsaechlich ein wenig in der Gesellschaft wieder. Gerade Jungs werden darauf getrimmt gute Noten zu kriegen etc denn Frauen versuchen oft nicht einmal in der Karriere Leiter aufzusteigen. Oft arbeiten sie nur, bis sie heiraten oder Kinder kriegen. Dem entsprechend ist es nicht sonderlich wichtig fuer japanische Frauen besonders schlau zu sein oder sowas. Auch staerke wird eher Maennern zu geschrieben, wie ich bereits einmal erwaehnte versuchen Frauen eher zierlich und suess auszusehen. Muskeln wuerden dem nur im Weg stehen.

Sailormoon erreicht ja auch shcliesslich das Ideal in dem Sie Mamoru heiratet und in Verlauf der Serie wird auch klar, dass sie spaeter mit ihm eine Tochter hat. Also eine schiene, liebe Familie. Es wird auch aufgedeckt, dass sie sch in der Zukunft nicht mehr verwandeln kann, das kann man im Grunde gleichsetzen damit, dass sie nicht mehr arbeiten muss. Nachdem sie also eine Familie gruendet (und Koenigin wird) lebt sie quasi den Traum eines jeden Maedchens.

Wieso dürfen Frauen das nicht

Eine Erfahrung die ich in Japan gemacht habe ist das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen. Sie scheinen in völlig anderen Kulturen zu leben, die gesamte Sprache ist anders wenn man mit Männern und Frauen redet!

Tatsächlich meinte eine Japanerin erst kürzlich zu mir, dass es schwierig sei, mit Jungs zu reden und sie zu verstehen. Es gibt also tatsächlich eine Sprachliche Differenz, die Geschlechter von einander trennt, genauso wie es sonst mit Sozialen Schichten oder Altersunterschieden der Fall ist.

So lerne ich etwas eine Imperativ-Fom die angenehm kurz und bündig ist etwa こい (koi), statt 来てください (kitekudasai) was soviel heisst wie „Komm“, aber das erste kann nur von Männern genutzt werden! Man kann zwar auch 来て (kite) ohne das ください (kudasai) benutzen aber von Frauen wird eigentlich beides erwartet.

Auch „ich“ ist unterschiedlich je nach dem ob es ein Mann oder eine Frau sagt. ぼく (boku) oder おれ (ore) wir nur und ausschließlich von Männern benutzt. ぼく ist dabei das formellere, おれ wird nur unter Freunden benutzt. Mädchen hingegen sagen わたし (watashi) was Jungs auch benutzen dürfen, manchmal わたくし (watakushi), sie haben eigentlich keine wirkliche informelle Anrede, jedenfalls keine, die ich kennen würde.

Überhaupt ist die Sprache für Frauen wesentlich formeller und höflicher, was schon viel über das Bild der gewünschten japanischen Frau aussagt. Sie ist ruhig, höflich, eine vollendete Gastgeberin, sie befiehlt nicht, sie erträgt.

Es ist auch immer noch so, dass Mädchen nicht wirklich großartige Karrieren in Betracht ziehen, eine erfolgreichere Karriere, oder in die Politik gehen ist für die Mehr zahl undenkbar. Lehrerin oder dergleichen sind die häufigsten Berufswünsche, bei der Frage, ob sie sich eine Frau als Ministerin vorstellen könnten stößt man auf verwundertes schweigen.

Zu meiner eigenen Meinung dazu:

Es nervt ein wenig. Es ist nicht so, als hätten sich irgendwelche Jungs oder Mädchen mir komisch gegenüber verhalten oder so was, aber man merkt es einfach, dass es zwei verschiedene Welten sind. Ich habe auch meine Probleme mit den Mädchen, aber ich glaube darüber schreibe ich ein andern mal ausführlicher wenn es um die Kleidung geht 😉

Es nervt, dass ich Formen lernen muss und nicht anwenden darf, oder wenn ich sie anwende doof angeschaut werde, weil es sich ja nicht gehört für eine Frau. Das gilt im übrigen auch auf anderes benehmen, etwa wie man sich hinsetzt, kleidet und dergleichen.

Es ist ziemlich komplex muss ich sagen und ich habe sicher noch nicht alle Facetten durchschaue, aber es ist auch irgendwie spannend. Aber auf dafür wäre ich wohl vor allem genervt.