Das Leben ist ein Rätsel

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Was ist das besondere an Okusha und Chuusha

Okusha und Chuusha sind die beiden größten der Schreine in Togakushi und die einzigen, die ich gesehen habe.

Ehrlich gesagt fand ich die Schreine weder schlecht noch unglaublich beeindruckend.

Das ist etwa Okusha, anscheinend ist Okusha aber auch wegen der Quelle die hier ist bekannt, es gab jedenfalls eine Schlange von Menschen die sich in dem kalten Wasser reinigen wollten.

Und Chuusha war halt ein Schrein, so wie der in Nagoya oder Tokyo halt auch.

Trotzdem war es ziemlich cool.

Warum?

Nun der Weg zum Schrein in Okusha alleine schon ist die Reise wert! In diesem Fall stehe ich zu „die Reise ist das Ziel.“

Die Zederbäume die den Weg säumen sind gut 1000 Jahre alt und ziemlich beeindruckend.

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Wie fühlt man sich als Ninja

Tut mir leid dass ich jetzt erst schreibe,

Also zu meinem letzten ganzen Tag in Nagano: Ich war in Togakushi, einer Stadt nahe Naganos die für ihre fünf Schreine, von denen ich zwei gesehen habe, und Ninjas berühmt ist.

Jetzt soll es erstmal um die Ninjas gehen.

Es gibt in Togakushi ein Museum mit nem coolen Haus wo man den Weg durch finden muss, sprich alle Geheimtüren etc. finden muss.

Leider gab es aber nur Ninja-Puppen und keine echten Ninjas. Früher gab es in der Stadt wohl richtige heute kann man dort immer noch Ninjutsu lernen. Leider wird das nur abends angeboten und der letzte Bus nach Nagano fährt schon um sechs, geht also im Grunde nur wenn man ein Auto hat oder eine Nacht in Togakushi bleibt.

Eine ganz normale Herdstelle…

Oder auch nicht…

Das sind ein paar Ninja Waffen, ihr seht Shuriken sind nicht die einzige Waffe die sie haben und sie sind ganz schön hinterhältig.

Leider war alles auf Japanisch, außer was ich gesehen habe und mir zusammen reimen konnte habe ich nicht viel neues über Ninja gelernt.

Wobei ich mich echt frage wofür die Fingerzeichen gut sein sollen… immerhin kann man ja nicht echt, wie etwa in Naruto, Charkra sammeln und dann Ninjutsu anwenden um sich etwa zu vervielfachen oder so.

Na ja, außer diesem Ninja Museum gibt es auch ein Ninja Dorf. Das ist für kleine Kinder aber auch große, wie ich, können ihren Spaß haben. Ist auch nicht sonderlich teuer. Das Beste, und der Grund dass ich überhaupt dahin gegangen bin, ist, dass man ein Ninja Kostüm für den Tag dort ausleihen und damit herumlaufen durfte.

Es gab auch hier Ninja-Häuser zum durchlaufen und den Weg finden, man konnte Shuriken werfen, worin ich kläglich versagt habe, und es gab ne coole Ninja Kletter Kurs, allerdings war der wirklich für Kinder ausgerichtet, Seile zum dran festhalten und so waren alle ein wenig zu weit unten für mich, hab trotzdem fast durchgezogen (nicht ganz weil die Zeit davon lief, der Park machte schon um 17 Uhr zu und ich war erst spät da).

Wie ist Onsen

Hier gibts jetzt leider keine Fotos, weil das doch ein wenig sehr seltsam wäre in nem Onsen, einer heißen Quelle, Bilder zu machen.

Aber ich war endlich in einem Onsen hier in Nagano! Ein Freibad Onsen, hatte ziemlich viele Bäder drinnen und auch eins draußen. Und was soll ich sagen, es war entspannend und warm und ich musste mich alle 5 Minuten kalt duschen um nicht umzukippen weil ich ja mit heißem Wasser nicht so gut klar komme.

Die verschiedenen Bäder hatten verschiedene Arten von Wasser auch wenn ich mir nicht sicher bin, wo der Unterschied lag weil alle Erklärungen auf Japanisch waren, aber das Wasser hatte andere Farben darum bin ich mir recht sicher, dass es Unterschiede gab.

Am angenehmsten fand ich natürlich das Bad draußen. Gestern Abend war es auch nicht so warm so dass man auch mal eine kühle Brise gekriegt hat, da hab ich es auch länger als 5 Minuten ausgehalten.

Ich würds auch nochmal machen weil es echt toll war!

Was gibt es in Nagano

Direkt in Nagano nicht viel. Ich wollte eigentlich hier her kommen um in Kamikochi hiken zu gehen aber mit 5000 yen alleine für die Fahrtkosten ist das doch ein wenig viel. Aber an einem Sonntag in Nagano gibts nicht viel zu tun. Na ja habe ich immerhin genug Zeit in Ruhe zu posten über die paar Sachen, die es hier gibt.

Als ich gestern Abend ankam war zum Beispiel gerade ein Matsuri am Gange!

Die gesamte Hauptstraße war voll mit kleineren Gruppen, jede Gruppe in einer eigenen Uniform, es handelte sich dabei glaube ich um Städtische Vereine und dergleichen (habe zum Beispiel auch welche im Kampfsportanzug gesehen), die getanzt haben. Für mich war es ein wenig wie Faschingsumzug, nur ohne die Wagen und mit anderer Musik ^^*

Ist das beste was ich hingekriegt habe. Bilder waren so ziemlich unmöglich vor allem weil meine Kamera etwas langsam ist und nicht mehrere Aufnahmen hintereinander machen kann, ich also nicht nen vernünftigen Moment abwarten konnte. Aber sollte schon ein gutes Bild geben.

Abends gab es ein kleines Feuerwerk. Nicht zu vergleichen mit Tokyo natürlich (Tokyo 1 1/2 Stunden, Nagano 10 Minuten) aber schön.

Sry, was meine Kamera halt so hergibt.

Heute war ich dann im Zenkoji Tempel, der eigentliche Grund dafür das Nagano überhaupt Tourismus kriegt.

Der buddhistische Tempel ist in sofern etwas besonderes, als dass er der Tempel mit der ersten Statue Buddhas die nach Japan gekommen ist beherbergt. Ansehen kann man sie sich allerdings nicht da sie angeblich so schön sein soll das man davon blind wird oder sowas.

Im Tempel durfte ich leider keine Fotos machen (wie so oft) was aber sehr interessant ist ist, der Raum in dem die Buddha Statue steht, sie ist hinter einer hölzernen Wand und drumherum ist ein Korridor, aber der ist total dunkel! Kein Licht kommt rein, und wenn man die Statue einmal umrundet hat kommt man an die Stelle wo der Schlüssel zum Himmel ist und wenn man den berührt hat man sich einen Platz im (buddhistischen) Paradies gesichert.

Aber auch von außen ist der Tempel, der übrigens seit 300 Jahren da so steht wie er heute steht, schön anzusehen.

Dieser Hund steht über einer Schale mit Räucherstäbchen, sieht aber cool aus wie der Rauch aus seinem Maul kommt, oder?