Das Leben ist ein Rätsel

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Wie zieht man einen Kimono an

ich hatte diesen Samstag meinre „Kimono Experience“ und es war ziemlich cool auch wenn es darauf hinaus lief ewiglange zu stehen und zu versuchen den kimona angezogen zu kriegen um ihn dqann 5 Minutenm zu genießen und dann wieder auszuziehen… was so viel schneller ging als das anziehen.

Also erstmal: Kimono ist nicht gleich Kimono

Das sind ich und die Mädels mit denen ich das machen durfte. Allerdings bin ich mir nichtganz sicher wie die alle genau heißen. Ich weiß dass die mit den langen Ärmeln solche sidnwie sie etwa auch Geisha tragen, das Mädchen neben mir trägt einen der für formelle Anlässe getrasgen wurd, wirben ihr ist ein Kimono der eigentlich vonTeenagern getragen wird, etwa zum 13ten geburtstag oder ähnlichem. das Mädchen mit den dunklen Haaren trägt einen einfachen Alltagskimono und daneben sehr ihr einen Kimono mit Hakama, sowetwas wird getragen wenn man mit der Schule fertig ist.

Ein Kimono ist mehrlagig, das ist wohl der größte Unterschied zum Yukata.

Zuerst zieht man die Tabi (die Socken) an, danach komtm sozusagen die Unterwäsche, Yuba genannt, je nach Kimono kann diese anders aussehen.

Das hier ist also szusagen mein Unterkimono.

Darunter ist noch eine Lage unterwäsche eine Art Rock und oberteile, habe die namen dafür vergessen. Und darüber kommt schließlich der Kimono.

Das alles wir miut mehren Bändern zusammengehalten und man muss genau darauf achten dass alles richtig gezogen ist damit keine ungewünschen Falten oder dergleichen sntstehe, deshalb gibt es eine genaue Vorgabe wie man wann was machen muss. Aber das in Worten zu erklären würde jetzt zu lange dauern und ich bezweifle dass ich es aus dem Kopf reproduziert kriegen.

Als letztes kommt jedenfalls der Obi, den haben wir nicht selber binden müssen sondern wurde für uns gebunden und die sind echt col geworden muss ich sagen!

Und ihr habtes jetzt zwar schon auf den Gruppen fotos gesehen aber was solls: das Ergebis des gesammte Prozedere.

Tadaaaaa

Wie shope ich in Nagoya

Mir fiel gerade mal auf, das ich bisher kaum etwas über Nagoya geschrieben habe, obwohl ich hier wohne! Das soll sich mit diesem Post mal ändern und heute geht es um mein n das gleiche Shoppingverhalten hier.

Also Einkaufsbummel hier sind sehr anders als in Deutschland, obwohl natürlich was man tut im großen und ganzen das gleiche ist, also von Laden zu Laden gehen und sich Sachen angucken. Der Unterschied liegt in den Läden! Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier nicht nur immer gleiche Einkaufketten oder große Läden wie bei uns Karstadt und Kaufhof sondern viele kleinere spezialisierte Läden. Wie diese aussehen hängt stark davon ab wo man hingeht. In Nagoya gibt es drei große Einkaufszentren, plus natürlich etlichen größeren und kleineren Straßen mit kleineren Läden aber hier soll es nur um die Zentren gehen.

Zum einen wäre das Sakae.

Sakae hat viele große Einkaufshäuser und Untergrund Passagen mit Läden. Hier ist alles schön sauber und orderntlich, die Kleidungsstücke in den Läden (es sind hier fast nur Kleidungsgeschäfte, Accesoire shops, Schuhläden oder dergleichen zu finden) sind alle sehr ähnlich. Es sind die „normalen“ Klamotten, meist in Pasteltönen gehalten, ich gehe nicht sehr oft nach Sakae, ist mir zu7 langweilig um ehrlich zu sein. Allerdings gibt es etwas sehr besonderes in Sakae was den Besuch Lohnenswert macht.

Oasis 21

Oasis 21 ist ein Teil von Sakae, und das Wasser was ihr da seht das den Fernsehturm so schön reflektiert ist nicht etwa auf dem Boden sondern auf einer Glasplattform. Darunter befindet sich ein großer Platz an dem viele Restaurants aber auch Läden sind und öfter mal Veranstaltungen stattfinden.

Dann gibt es in der Umgebung Kaufhäuser wie Parco oder Mizakaya die um einiges größer und exklusiver als Karstadt sind, das Prinzip ist aber das selbe. In Parco habe ich auch endlich Stifte und so was finden können.

Übrigens gibt es Läden die eher mit Karstadt zu vergleichen sind, diese sind eher wie das KDW in Berlin oder sp, es gibt eine Kette namens AEON die sich mit unserem Karstadt vergleichen lässt. Aber das hat hier nichts zu suchen.

Der Ort an dem ich am meisten shopen gehe ist Osu Kannon. Es handelt sich um eine Shoping Passage, nicht wirklich ein Einkaufszentrum aber überdacht. Benannt it es nach dem Tempel der direkt daneben und mitten in der Stadt steht, jeden 8. und 18. ist dort ein „Antiquitätenmarkt“ was nichts anderes als ein Flohmarkt ist, nur ohne Videospiele oder so was… aber man findet auch die typischen Ramschläden mit alten Puppen oder so was.

Osu ist bei weitem nicht so aufgeräumt und nett wie Sakae weshalb ich es viel lieber mag. Alles ist ein wenig ausgeflippte, die Stimmung ist eine ganze andere und es gibt eine wesentliche größere Breite an Geschäften.Es gibt hier auch Pachinkos, Elektrogeschäfte, Fan-Läden, Manga-Läden und sonstiges.

Zwar gibt es viele Kleidungsgeschäfte, das geht aber von Indischer „Hippie“ Kleidung über Lolita bis hin zu seltsamen.. ich-weiß-nicht-wie ich-es-nennen-soll-Kleidungsstylen. Ja selbst Kimonos findet man hier ohne Probleme. Preislich geht das von 100 Yen bis aufwärts ohne Grenze. Nur um mal Beispiele für ausgeflippte Sachen in Osu zu geben:

Ja, das ist ein Mannequin und ja, solche Klamotten werden tatsächlich verkauft. Aber aber noch niemanden so extrem gekleidet herumlaufen gesehen.

Dieser Laden war besonders seltsam, die Kleidungsstücke waren wie für Barbies aber in Größen für Erwachsene. Frage mich wer das trägt. Es war ein wenig als wäre ich im Wunderland gewesen, es gab auch Lampen mit nackten kleinen Puppen (in der Art wie Barbie aber andere Marke… glaube ich) und höchst eigentümliche Accessoires.

Es gäbe noch viel mehr zu Osu zu sagen (etwa über den phänomenalen Crêpe laden oder dergleichen) aber der Post wird so schon viel zu lang.

Kommen wie also zum dritten zentralen Punkt: Nagoya Hauptbahnhof.

Berühmt und leicht zu erkennen durch seine Twintowers die man sogar noch von Inuyama bei gutem Wetter sehen kann, so hoch sind sie.

Hier gibt es ein 9 Etagen hohes Einkaufszentrum das wir liebevoll die „Teenager nächst Hölle“ genannt haben. Es ist vollkommen anders als Sakae und Osu. Zunächst gibt es wirklich einig

e Zielgruppe: Teenager. Aber vor allem solche mit genug Geld in der Tasche. In Sakae mag das meiste Teurer sein aber sogari ch habe dort ein schönes Shirt für 1200 yen gekriegt, aber hier ist alles 3000 und aufwärts ohne Grenze. Stil-technisch ist es jedoch extrem unterschiedlich! Alle möglichen Stilrichtungen sind Vertreten, sei es Lolita, seltsamer weise altmodische Westliche Kleidung, 60er amerikanische Kleidung oder sonst seltsam ausgeflipptes dass ich schwer ein ordnen lässt.

Um mal wieder Beispiel hierfür zu geben was man so nebeneinander in ein und der selben Etage findet:


Alleine schon sich diese Teilweise doch sehr gewöhnungsbedürftigen Geschäfte an zugucken macht den Besuch in diesen Einkaufszentren wert. Das Problem ist nur dass man dann auch etwas kaufen will und ich habe das Problem vor allem in Osu dass ich zu viele Sachen kaufen will, auch wenn jedes Einzelstück nicht so teuer ist läppert sich das doch sehr schnell, man muss also ein wenig vorsichtig sein.

So sieht also ein Einkaufsbummel in Nagoya aus, bin darauf gespannt wie es in Tokyo ist.

Wie hiked man im Yukata

Das werden sich einige Japaner gefragt haben, die mich gestern gesehen haben.

Ich war mit einer finnischen Austauschstudentin in Tsumago und Magome im Kiso Tal. Das Tal ist besonders berühmt für sein Holz das früher über den großen Kiso Fluss an viele größere Städte geschickt wurde. Etwa nach Inuyama, tatsächlich ist das schloss aus Holz aus Kiso gebaut.

 

So viel zum Hintergrund wissen, aber das war nicht der Grund für unseren Tagesausflug dorthin, es ging uns um die alten Häuser. Es gibt  kleinere Städte zu denen die beiden gehören die noch vollkommen aus alten Häusern (wie denen in Takayama) bestehen, aus Autenzitätsgründen wurde hier sogar auf die Elektro-Kabel verzichtet!

Und genau darum war ich entschlossen in meinem neu gekauften Yukata dort hinzugehen und schöne Fotos zu machen! Nur dass man vom Bahnhof bis Tsumago fast zwei Kilometer wandern muss und von Tsumago nach Magome noch einmal sieben Kilometer, wobei ich mutmaße dass das Luftlinie war und die Städte in Gifu, also mitten im Gebirge sind, ihr könnt euch also das Auf-und-Ab vorstellen.

Wir sind durch ganz schön viel Wald gewandert.

Ich mag die Japanischen Wälder übrigens sehr! die sehen immerhin so richtig nach Wald aus, alles wächst kreuz- und quer und es ist gerade zu ein Meer von Grün.Habe so etwas in Deutschland so jedenfalls noch nicht gesehen, da stehen alle Bäume immer in Reih- und Glied weil es eh fast keine nicht angelegten Wälder mehr gibt. Zumindest nicht im Nord-Westen.

Wir sind sogar an noch einem Wasserfall vorbeigekommen.

Zwar nicht so beeindruckend wie die Wasserfälle in Kokufu aber trotzdem sehr schön anzusehen. Auch nach über zwei Stunden herumlaufen in einem Yukata und ohne Wanderschuhe!

Auf unserem Weg sind uns ein paar Japaner begegnet, recht am Anfang der Stecke hat uns ein Passant gefragt wo es denn hinginge, Magome und er meinte nur „Ah, souka, ganbatte“ (Ach so, viel Erfolg) und wenn sich das nicht zumindest teilweise auf dne Yukata bezog spinne ich. Und einpaar Jungs die uns mit ihrem Vater überholt haben haben nur dumm gegrinst.

Im großen und ganzen wurde er aber bewundert! Ich bin mal wieder auf Urlaubsfotos wildfremder Japaner zu sehen und nicht selten gab es ein „Kireine“ (hübsch) zu hören. Hat sich also gelohnt, oder?

Warum sind Japanische Mädchen so von Schönheit besessen

Eine Sache die ich mich frage, seit ich hier angekommen bin.

Es ist zwar nicht so als wäre es kein Thema in Europa oder Amerika und über all gibt extrem Beipiele von Leuten die zu dünn sind oder nur ans Aussehen denken, aber zumindest ich habe des Gefühl, dass es in Japan sehr extrem ist.

Es ist hier allgemein wichtig sich stets trendig zu kleiden, zumindest als Mädchen, und man sieht eigentlich kaum ein Mädchen ohne Makeup. Besonders auffallen tun dabei die Augen. In Japan ist es für Frauen in das Augenlid zu verändern damit die Augen größer werden. Es gibt so kleine Stäbe sie man sich einsetzen kann damit die Augen wie die von Europäern aussehen! Nicht selten wird es auch einfach weg operiert. Auch unechte Wimpern sind hier etwas ganz Alltägliches.

Ein Ereignis das mit besonders in Gedächtnis geblieben ist war in der U-Bahn. Ein Frau hat den gesamten Trip über ihr Makeup gemacht, falsche Wimpern, Lidschatten, Eyliner, alles. Ihre Haare waren zu Locken  gedreht, ihr Kleid sehr ästhetisch, man fragte sich nur: Warum? Wenn neben ihr war ihre männliche Begleitung in etwas gekleidet was schon fast ein alter Trainingsanzug sein könnte. Es war ein extrem ungleiches Paar. Daraus ließ sich jedenfalls schließen, dass sie nicht auf den Weg zu einer besonderen Veranstaltung waren oder ähnlichem.

Auch ein großes Thema und wahrscheinlich noch wichtiger sind Diäten. Japanische Mädchen und Frauen sind besessen davon schlank zu sein! Ich weiß dass es auch in Deutschland und sonst wo viele Mädchen gibt die Diät machen, aber nicht so wie hier, hier ist es alltäglich. Jedes Mädchen macht, plant oder hat eine Diät gemacht. Man trifft sich und fragt „was für eine Diät machst du?“ und da obwohl dicke oder auch nur pummelige Mädchen wirklich die Außnahme sind.Während man relativ oft, im Vergleich zu Deutschland, Mädchen oder junge Frauen sieht dich schon mehr Knochen als Fleisch sind. Dennoch wollen gerade Jugendlich immer noch ein wenig dümmer sein, als die Freundinnen und gesund kann das einfach nicht sein.

Auch sehr wichtig ist es für Japanische Mädchen eine möglichst weiße Haut zu haben. Wohl einer der Gründe, warum Mädchen wenige Sportarten betreiben, bei denen sie nach draußen müssen. Da sie aber trotzdem in leichten und kurzen Sachen herum laufen wollen müssen sie immer einen Sonnenschirm dabei haben und sich mit viel viel Sonnencreme einreiben und trotzdem vermeiden zu lange in der Sonne zu sein… Ich schätze die Idee eines „Sonnenstudios“, wie wir es haben ist für die meisten absolut lächerlich.

Im übrigen gilt ähnliches für Muskeln. Wenn man zu muskulöse Arme oder Beine als Mädchen hat sollte man Lange Ärmel bzw. Röcke oder dergleichen tragen, da es als unästhetisch betrachtet wird. Also noch ein Grund wenig Sport zu betreiben, oder wenn dann ein Sport der sehr schön ist und einen mit Problemzonen hilft!

Und anscheinend ist es absolut verboten normale Schuhe zu tragen. Sogar bei den Wasserfällen oder ähnlichen unwegsamen Gebieten kann man immer wieder Mädchen in Highheels beobachtet. Als gäbe es nichts anderes. Selbst Schuhe die von vorne wie Turnschuhe aussehen haben hinten oft Hacken, wahrscheinlich, damit die Füße kleiner und die Beine länger wirken. Gesund ist das allerdings auch nicht. Na ja, immerhin beim Sport habe ich noch niemanden in Highheels gesehen und ich werde auch nicht gefragt was das soll, wenn ich in normalen Schuhen die bequem sind herum laufe.

Jedenfalls fällt es mir hier schon wesentlich extremer auf, als in Deutschland. Gerade an der Uni ist das bei uns nicht so extrem wie hier.

Warum das in Japan so ausgeprägt ist weiß ich wirklich nicht. Vielleicht weil hier Heiraten und so was noch immer extrem wichtig ist, man also möglichst gut aussehen will um einen guten Ehemann zu finden (ob Jungs das tatsächlich mögen wenn die Mädchen so dünn sind weiß ich nicht! Aber glauben viele Mädchen in Europa ja auch) oder sie haben einfach nichts anderes, auf das sie sich konzentrieren können. Ich weiß es wirklich nicht.