Das Leben ist ein Rätsel

Heute spreche ich mal ein etwas ernsteres Thema an, Rasissmuss.

Auch in Japan ist das durchaus ein Heikles Thema, denn Japan versteht sich als „Ein-rassig“ dementsprechend werden andere Völker die in Japan wohnen nicht als Japaner anerkannt, selbst wenn sie wohl möglich in der zweiten oder dritten Generation hier wohnen. Während dessen werden Japaner, die im Ausland leben und sogar einandere Nationalität angenommen haben weiter als Japaner betrachtet.

Es ist sehr interessant wie das zustande kam, denn es war durchaus nicht immer so. Bis zum zweiten Weltkrieg hat Japan stehts behauptet mehr-rassig zu sein und das Als Grund genommen um Kolonien in Korea oder dergleichen zu bauen. Die Theorie war, dass Alle Asiatischen Völker denselben Ursprung haben, also ohnehin zusammen gehören und Japan sie „vereinen“ würde. Dann wurde Japan von Amerika besiegt und es kam zu einem extremen Umschwung. Imperialismus wurde als etwas böses betrachtet und die mehr-rassigkeit die ja als Vorwand dafür galt ebenso.  Und so drehte es sich ins andere Extreme, es war mehr eine politische Entscheidung als eine Kulturelle Sache, zumindest am Anfang.

Das es Politisch bedingt ist sieht man an einigen Gesetzen. Japaner die woanders wohnen, etwa Amerika oder so, vielleicht sogar schon in der zweiten Generation, und nach Japan reisen kriegen ein besonderes Visa dass ihnen erlaubt lange zu bleiben auch ohne zu arbeiten, was sonst nicht der Fall ist. „Ausländer“ etwa Koreaner oder Dhinesen, die hier schon mehreer Generationen leben werden hingegen als Zainichi bezeichnet. Das heißt so viel wie „in Japan verweilende“ und schließt die erwartete Heimkehr in das eigene Land mit ein.

Wie sieht Rassismus aus?

Am schlimmsten ist der tatsächlich gegen andere Asiaten! Ein sechs Jähriges Mädchen hat sich umgebracht weil die in der schule gemobbt wurde, nachdem ihre Klassenkameraden herausfanden, dass ihre Mutter Phillipinerin ist! Oft kriegen Ausländer schlechter einen Job oder auch ein Apartment da das Vorurteil dass sie nicht gut arbeiten und unsauber sind oder ähnliches verbreitet ist.

Westliche Länder werden meistens als besonders toll und großartig empfunden, es gilt weniger negativen Rassismus gegen Leute aus diesen Ländern. aber Teilweise eben schon. Als wir zum Beispiel in Gujo im Öffentlichen Bad waren, war das Schild das Erklärt wie man sich verhalten soll so ausgelegt dass nur Ausländer sich nicht an die Regeln hielten und die Japaner belästigten. Während der Zugfahrt wurde einer der Finnen die bei ein paar Japanern saß nahe gelegt sich auf einen anderen freien Platz zu setzen. Und eine Amerikanerin meinte sie habe Rassismus gegen sich erlebt, wollte jedoch nicht weiter darüber reden.

Mir persönlich ist bisher noch nichts untergekommen, aber trotzdem wollte ich es einmal ansprechen.

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Kommentare zu: "Wie sieht Rassismus in Japan aus" (3)

  1. Amerikaner = Atombombe auf Hiroshima (testabwurf weil man wie ein extrem beschränktes Kind sehen wollte was passiert…) dazu noch der 2. Weltkrieg.

    Europäer = Kolonialzeitalter (in Japan wollte man das Christentum krampfhaft und mit Gewalt einführen) man wollte Japan „zivilisieren“ und die Technik wollte man auch penetrant einführen, was man ja geschafft hat. Zu der Zeit, bzw. bisschen davor hat sich Japan ja isoliert, also es soll ausgesehen haben wie ein Japan vor mindestens 500 Jahren.

    Auf dauer wird da jeder rassistisch. Und das ist nun daraus geworden, Japan = leicht/oder mittel Rassistisch. Aber ehrlich? Überall gibt es Rassimus! Mal mehr mal weniger. Alle Länder mit einer bestimmten größe und ich denke, da ist nicht mal mehr Deutschland auf Platz 1. Mittlerweile gibt es mehr Rassimus gegen Deutsche und Deutschland als das Deutsche Rassismus zeigen. Jedenfalls musste Japan so reagieren, damit sie ihre Kultur wahren können, bzw. ihre Religion usw.

    Wobei ich es garnicht Rassismus nennen will, auch wenn dieses Wort jegliche Bedeutung die es mal hatte, verloren hat, weil jeder kleinste Mist schon als Rassismus gilt! Beispiel: „Yo ich mag Deutschland!“ – „Waaas? Du Rassist!“ Und das gibt es leider wirklich…

    Zwar hat das Volk auch unter dem Rassismus zu leiden in Japan, weil da der Pseudoadel anscheinend noch existiert, wer aus besserem Haus kommt ist gleich besser- was in Comedy-Animes gerne mal dargestellt wird und das ist leider die Wahrheit, zwar nicht immer so extrem, aber in Animes erkennt man schon viel japanische Kultur. Auch ich habe gehört das in Japan der Rassimus ziemlich schlimm sein soll, aber ich denke, weils da wenige Ausländer gibt, hunderttausende weniger als in DE, dass dort eher sich das Volk gegenseitig angreift. Viel Mobbing an der Schule und auch ausgeprägt im Berufsleben.

    Aber nur so kann man die eigene Kultur aufrecht erhalten, ein Land was 0% rassitisch ist, hat nie eine eigene feste Kultur – schon deswegen nicht, weil Multikultiländer allgemein keine festen Kulturen haben können, denn dort werden sich früher oder später die kulturen zwangsläufig vermischen. Und das gleiche mit den Sprachen und Religionen. wenn es keine klaren Linien gibt. Und wäre Japan so weltoffen (so ein Land existiert nicht) wie einige es sich wünschen, dann würde die Japanische Kultur darunter sehr leiden.

    Alles in allem sollte Japan so weiter machen wie zu vor, aber sollte natürlich auch die Schranken ein stück weit auf machen, damit weniger gemobbt werden und damit das Volk etwas besser leben kann und nicht untereinander sich angreift. Aber es sollte nicht so sein wie in DE wo mit der Einwanderungspolitik, jeder rein kommen kann, auch ein Massenmördercwürde man wohl noch freundlich die Hand schütteln…

    Und zu guter letzt, dass geht uns Nicht-Japaner eigentlich einen Dreck an, wir haben nix zu melden und ich will mir auch nicht rausnehmen, dafür Japan zu kritisieren, kritisieren können andere, was meißt nur die mit viel langeweile machen. Denn Niemand ist gezwungen in Japan zu leben. Und wer hin geht und sich wundert, pech gehabt, vorher informieren. Und nicht wie bei uns in DE sehr oft, erst mal ankommen und dann über den Staat meckern! …

    • Hallo 666, danke fürs lesen meines Artikels aber ich glaube du hast mich missverstanden
      Ich sehe meinen Text nicht als Kritik an Japan sondern habe nun einmal über den Werdegang und Rassismus in Japan gehört im Unterricht als ich da war und fand das sehr interessant weil ich zu dem Zeitpunkt in Japan ja gelebt habe und gerade weil ich als Europäerin sehr zuvorkommend behandelt wurde, also von Rassismus im negativen Sinne nicht wirklich etwas mitgekriegt habe.
      Ich bestreiten icht dass ein geiwsses maß an Rassismus über all zu finden ist, noch behaupte ich Japan sei besonders schlimm. Ich wollte nur informieren wie es hier aussieht. Anamßen Japan vor zu schreiben was es zu tun hat tueich damit denke ich nicht.

      • Bitte.

        Du hast mich nun auch missverstanden. Ich beziehe mich nicht zu 100% auf dein Artikel, sondern auch darauf wie viele den Rassimus in Japan kritisieren und wollte dazu schreiben, warum es dazu kam und das man es eigentlich nicht wirklich Rassismus nennen sollte. Es ist wie mit den „Rassimus“ in Deutschland, mal ist er da, mal nicht. Hier würde man auch nicht an jeder Ecke Nazis treffen. ^^ So wie es aber andere Medien/Leute gerne mal darstellen. Oder siehe das Buch des Juden Tuvia Tenenbom (der Deutschland als fast komplett rassistisch darstellte…) Siehe: „Die Deutschen sind antisemitisch und rassistisch bis ins Mark“.

        Es ist eher eine Angst davor, dass das eigene Volk von einem anderen ersetzt wird, bzw, die Kultur verschwindet, oder Religion. Ich bin ein Monokultist sozusagen, also Antimultikulti. Denn jede Kultur sollte so bleiben wie sie ist. Auch die Sprachen sollten unterschiedlich bleiben. Stell dir vor, alle Sprechen englisch, alle die gleiche Kultur, da lohnt es sich garnicht mehr irgendwo hin zu reisen…

        Du bist halt nicht mit dem Vorurteil durch Japan gereist, darum hast du wohl auch kein Rassismus gesehen. Gibt viele, die sehen in vielen Rassismus, wenn sie wollen.

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