Das Leben ist ein Rätsel

Es wäre so schön wenn nicht!

Ich habe ja schon einmal über meine Pechsträhne geschrieben, nun heute geht sie weiter, leider ohne Fotos, weil ich echt keinen Nerv hatte nebenbei noch Fotos zu schießen, trotzdem eine höchst bemerkenswerte Erfahrung. Also lasst mich euch vom ersten Abend in Kanazawa mit den zwei Finnen die mich begleitet (und wegen meine Fahrlässigkeit nicht ausgeschimpft haben) erzählen

Es begann nach der Uni, wir mussten schnell von der Uni zum Apartment und dann zum Bahnhof. Nur leider sind wir zunächst in die falsche Richtung gefahren, haben so 2 Bahnen zum Bahnhof und somit den Zug verpasst.

Alles halb so schlimm, für 400 yen konnten wir einen Aufschlag auf die Tickets kriegen und mit dem Shinkansen über Maibara fahren um dann in einen normalen Zug umzusteigen. Dann waren wir also doch noch in Kanazawa angekommen und natürlich war die Tourist Information und so was zu, mussten also zusehen das kleine Hostel alleine zu finden. Sind erstmal in die falsche Richtung gelaufen. Zum Glück konnte in dem Lawsons in dem wir gefragt haben (ein Konbini) englisch und hat und in die richtige Richtung geschickt. Dann haben wir Ewigkeiten gebraucht immer die richtige Richtung bei zu behalten bis wir echt dicht dran waren. Um genau zu sein sind wir dran vorbei gelaufen, ohne es zu merken weil es kein Schild gab das uns verraten hätte, dass das das Hostel ist!

Ein freundlicher Arzt hat dann für uns im Internet gesucht und uns eine google Maps Karte ausgedruckt, was echt lieb war. Nur wie gesagt, es gab weder eine Hausnummer an der Tür die wir nicht einmal als solche haben identifizieren können, noch ein Schild!!! Wir sind also noch einmal um den Häuserblock herumgelaufen ohne etwas derartiges zu finden bis ein Passant uns wieder zu besagtem, Namenlosen Haus bugsiert hat (und wir waren einfach ungläubig, dass das der Eingang sein sollte) Er hat dann noch seine Tochter geholt, warum auch immer, denn es hat uns keiner geöffnet! Anscheinend waren wir doch mächtig zu spät.

Der nächste Plan war zu einer nahe gelegenem Polizei Station zu gehen und um Rat zu fragen, leider war diese nicht besetzt, als wir sie dann fanden. Im übrigen sind wir keinen Mc Donnald oder sonstigem schnell Imbiss über den Weg gelaufen um ins Internet zu kommen, uns aufzuwärmen und in Ruhe hinzusetzen. Keines der WiFis wollte funktionieren was bei der Suche nach einem Ersatz-Hostel nicht so super war.

Wir sind dann wieder zum Bahnhof, bekanntlich gibt es da immer Übernachtungsmöglichkeiten und haben zig Taxi Fahrer nach einen „yuzu Hosteru“ befragt woraufhin diese lediglich ratlos geschaut haben.

Zum Glück hat mein Handy ja Internet, wobei es echt nervig ist und google seeeeehr seltsam funktioniert, aber ich habe schließlich ein Youth Hostel in Honmachi (sehr dich bei) gefunden und den Weg dahin konnten sie uns dann sagen. Wir sind also wieder ein wenig herum geirrt, haben dieses Mal aber immerhin auf Anhieb den Eingang und so gefunden. Die Empfangsdame konnte kein Englisch war aber sehr verständnisvoll und geduldig. Sie meine sie habe nur ein Zimmer und sie müsse ein Gäste Bett hineinstellen und ob wir denn sicher seinen wir wollten das, aber zu dem Zeitpunkt waren wir wohl mit so ziehmlich allem zufrieden, und immerhin nur 2000 yen statt wie teuer auch immer die Hotels wären (bei  einem hieß es für 8 std 3.800 yen!!!) Also haben wir ihr ungefähr hundert mal erklärt, dass das absolut Ok ist. Und schließlich durften wir auch bleiben.

Es ging ja alles Gut im Endeffekt, aber trotzdem.

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