Das Leben ist ein Rätsel

Archiv für Januar, 2012

Wie kriege ich mein Geld nach Japan I

Im Vollzug meiner Vorbereitungen für Japan bin ich natürlich auch über das Problem des Geldtransfers gestolpert.

Ich werde hierzu noch eine Forstetzung posten sobald ich meine Lösung gewählt habe, momentan ist es aber noch ein Rätsel da alle Foren Poster andere Vorschläge haben. Ein Auswahl: Citi Bank Konto, DKB Konto PayPall, Moneybooker, gar keins sondern abheben oder Postbank Kontos in beiden Ländern.

Ich tendiere momentan zur letzten Variante, aber werde mich erst in einer Postbankfiliale genauer erkundigen, Internet quellen traue ich nur bedingt. Kann man den Informationen jedoch trauen so ist eine Überweisung kostenlos von einem Konto auf das andere möglich, während von meinem Momentanen Konto bei der Deutschenbank 1% für Abbuchungen, 1,5% für Überwiesungen fällig würden.

Große Probleme die mir aufgefallen sind die viele haben wenn es um Überweisungen auf ein Japanisches Konto geht sind folgende

1. Ein Japanisches Konto erstellen

Im Ernst, das wird sicher nicht so locker flockig, vor allem, wenn man die Sprache nicht gut beherrscht. Außerdem sind in Japan Unterschriften nicht gängig, sondern Siegel, was ich natürlich nicht habe. Aber mit Hilfe von netten Studenten sollte es machbar sein. Und dazu kann ich ohnehin erst in Japan mehr sagen

2. Kosten

Natürlich kostet sowas viel, wie gesagt 1,5% das überwiesenen Betrags sind es bei der Deutschen Bank, selbst bei der Methode Citibank (die ohnehin unglücklich ist, da es nur in Tokyo eine Citybank gibt…) sidn es 2% umrechnungsgebühren da Euro in Yen ausgezahlt werden…

3. IBAN / SWIFT

Wir Europäer kennen die IBAN für Auslandsüberweisungen, auch nach Kanada oder so benutzt man dieund sie ist das allgemein anerkannte Auslandsüberweisungsverfahren. Leider sehen Asiaten das anders, sie nutzen keine IBAN und das macht es durchaus komplizierter. Sie haben was das sich SWIFT nennt, wie das gneau funktioniert und so habe ich noch nicht wirklich verstanden…

4. Zeiten

Es dauert lange Geld ins Ausland zu überweisen, je höher die Summen um so länger wird alles überprüft… das nervt schon

Postbank wäre dementsprechend super als dass sie (laut ihrer Internetseite) keine SWIFT brauchen. Ich schätze Postbanken arbeiten recht gut auch international miteinander, aber wie gesagt ich werde mich auch erst richtig informieren.

Bis dahin bleibt die Frage also offen

Wie kriegt man ein Visum (für Japan)

Ich habe mein Visum beantragt und dachte vielleicht interessiert es euch ja, wie das denn nun von statten ging.

Also zuerst musste ich im November eine Fragebogen für das Certificate of Eligibility ausfüllen. Dieses wird zu der Ziel Uni, in meinem Fall also Chkyo University, geschickt und diese werten es irgendwie aus und nach einigen Bürokratischen Prozessen wo gecheckt wird ob alles richtig ausgefüllt wurde und entsprechende Unterschriften gegeben wurde wird es einem Zugeschickt. Somit habe ich mein Certificate vor gut einer Woche gekriegt, da ja einiege Feiertage zwischen drin waren hat es relativ lange gedauert.

Sobald man sein Certificate hat kann man zum nächste japanischen Konsulat gehen. Auf der Seite des Konsulats findet man ein weiteres Formular dass man am besten vorher ausfüllt, muss man aber nicht es geht dann nur schneller und man kann nötige Infos nachgucken, sowas wie Telefonnummenr, Hausnummern etc. Außerdem braucht man ein Foto.

Und das war es: CoE, Formular, Bild ach ja und natürlich den Reisepasse 😉

Dann kriegt man einen Abholschein, da steht drauf wann man das Visum abholen kann (bei mir ab 2. Feb) und dann heißt es nur noch abwarten und nach entsprechendem Datum wieder hinfahren den Schein hinlegen und das Visum mitnehmen.

So einfach kriegt man ein Visum für ein Auslandssemester in Japan

Was denken Vegetarier und Veganer

Etwas über das ich beim lesen des Blogs der Grünen aus Baden-Württemberg eine interessante Diskussion über Bio Lebensmittel verfolgt. Es ist erstaunlich und irgendwie sehr amüsant aus meiner Sicht.

Für die, die sich  icht im  durchlesen wollen eine kurze Zusammenfassung. Der Politiker der Grünen spricht sich dafür aus lieber teurere Bio-Produkte kaufen sollten da so Skandal würdige Behandlung von Tieren ausbleiben würde, was auch gleichzeitig unsere Gesundheit erhöhen würde, da heutzutage Tiere mit Penizillin und anderem wesentlich schlimmeren gefüttert werden.

In der Kommentar Sektion melden sich daraufhin unter anderem (aber vor allen Dingen) zwei Vegetarier welche nicht gerade Kompromissbereit diese Meinung vertreten:

All diesen Tieren ist nur dann geholfen, wenn wir sofort auf eine vegetarische, besser noch vegane [sic] Ernährungsweise wechseln. Einfacher geht es gar nicht.“

Auch auf einem Bio-Hof gemästete Schweine und Hähnchen werden auf die selbe brutale Art geschlachtet, wie solche von konventionellen Höfen.

Und noch mehr was im oberen Link nach gelesen werden kann.

Argumentation des Politikers wurden gänzlich übergangen oder umgedeutet. So erklärte er:

Sie dürfen sich sicher sein, dass ich – gerade als GRÜNER – mir schon intensiv GEeanken [sic] über diese Problematik gemacht habe. Für mich ist ein für mich vertretbarer Weg, kein Fleisch aus Massentierhaltung  zu kaufen. Ich habe selbst als junger Erwachsener an einer Hausschlachtung teilgenommen. Ich für mich esse gerne Fleisch und möchte es nicht vermissen. Industrielle Massentierhaltung lehne ich ab.

Doch für die Veganer, die unter anderem anprangerten Menschen wollten ja nicht einmal zusehen wie das Tier auf ihrem Teller geschlachtet wird war dies lediglich der Grund zu kritisieren wie kaltblütig solche Menschen sein müssten.

Ich könnte noch weiter ausholen, aber das reicht erstmal.

Jedenfalls gab es erst vor kurzem auch eine ausufernde Diskussion auf Face-Book über die IngDiba Werbung, wie ich durch einen Freund, der so gut war mir diesen Artikel darüber zu schicken, erfahren durfte.

Alle dürften die Werbung kennen in der der berühmte Basketballer Nowitzki in eine Metzgerei gibt die, laut Werbung, die ist in der er schon als Kind ging. dort kriegt er eine Scheibe Wurst die er auch isst.

Dies hat sicher eigentlich das Ziel, wie es auch bei mir funktioniert, dass man sich an seine Kindheit zurück erinnert fühlt, wie man früher eine Scheibe Mortadella an der Theke gekriegt hat. Das wiederum soll ein Gefühl der Nostalgie und Vertrautheit hervorrufen, was wiederum auf die IngDiba übertragen werden soll.

So weit so gut, aber was hat die Diskussion ausgelöst? Ganz einfach: Das Essen von Fleisch, das von einem Vegetarier (oder Veganer? ^^*) als verwerflich und die IngDiba „solle sich schämen“. Darauf wiederum reagierten die nicht Vegetarier recht angegriffen und so weiter und sofort.

Was mich wundert ist WARUM machen Vegetarier das?

Natürlich nicht alle, es gibt auch Vegetarier die nicht den Moralapostel spielen wollen aber dennoch ist es erstaunlich wie oft es doch vorkommt. Ich persönlich habe nichts gegen Vegetarier, Veganer oder was sonst noch was. Ich finde es sogar sehr respektabel ganz auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch und dergleichen verzichten, aus welchen Gründen auch immer. Ich würde nie versuchen einen zu überzeugen wieder Fleisch zu essen, genauso wie ich nie versuchen würde einen religiösen Menschen zum Atheismus zu bewegen, nur weil ich nicht an Gott glaube. Das  ist für mich selbst verständlich und ich erwarte, dass ich genauso behandelt werde.

Es ist auch eine Sache auf Sachverhalte, wie etwa Massentierhaltung hinzuweisen und zu sagen „Das schadet dir, das schadet den Tieren, lass es doch lieber“ als alle Menschen die Fleisch essen als kaltblütige Mörder abzustempeln, selbst wenn diese darauf achten nur Fleisch aus artgerechter Haltung zu kaufen.

Ich bin unsicher woran es liegt, aber bitte liebe Vegetarier und gleichgesinnte: werdet nicht gleich so beleidigend, dann schenken euch zumindest die bei denen noch nicht Hopfen und Malz verloren ist auch Gehör. Wahrscheinlich erreicht ihr damit nicht ,dass die Welt Vegan wird, aber immerhin dass ein paar mehr Menschen auf billig Fleisch verzichten. So kann nach und nach das Fleischbild in den Supermärkten gedreht werden und mehr Fleisch auf Bio-Höfen verkauft werden. Sonst erreicht ihr aller höchstens trotz Reaktionen, denn alle Menschen können erstaunlich kindisch sein wenn man ihnen vorzuschreiben versucht, wie sie zu leben haben.

Wann geht es los

Ich vergaß ganz euch zusagen wann ich denn nun nach Japan fliege, und wenn ich shcon dabei bin kann ich auch die letzten Reisevorbereitungen in diesen Post schreiben.

Also, bevor es am 26. März nach Nagoya gehen kann muss ich noch mein Visum beantragen. Alle Nötigen Dokumenta habe ich dafür bereits, ich muss nur noch nach Düsseldorf fahren und alles abgeben und dann warten dass alles fertig ist und es abholen.

Ansonstne habe ich mir eine neue Digi cam, extra für Japan zugelegt. Casio Exilim HG20, eine eigneltich 300€ Kamera die auf 132 runtergesetzt war, hybrid GPS, bis zu 14 MP (nutze aber „nur“ 10) und 15 facher optischer zoom. Macht tolle Bilder, freut euch also drauf 😉 Für die brauche ich noch ne Kamera Tasche sowie ne Schutzfolie für das Display, das wärs 😉

Dann brauche ich noch einen neuen vernünftigen Koffer, der weder zu groß zum reisen, noch zu klein alles unterzukriegen ist. In diesen Momenten freue ich mich übrigens über meine Größe die mir da mitnehmen mehrerer Kleidungsstücke für weniger Gewicht als bei größeren menschen erlaubt 😉

Außerdem wäre ein Tracking geeigneter Wasserdichter Rucksack noch ne gute Anschaffung habei ch doch die Regenzeit so wie tropische Inseln vor mir 😉

Tja, da hab ich wohl einiges vor.

Also merkt euch 26. März!

Dann geht es los!!!

Wie finanziert man ein Auslandssemester

Vor der Frage stehe ich gerade, oder zumindest stand ich, bis vor kurzem.

Wenn man mit ISEP fährt muss man gut ein Viertel Jahr vor Abflug c.a. 3600 € bezahlen. Wenn man nicht aus reichem Hause ist, ist das für einen Studenten so gut wie unmöglich. Ich hätte es ja fast geschafft, hatte dann jedoch frühzeitiger als geplant meinen Umzug der ziemlich Geld gefressen hat. Zusätzlich hat der natürlich auch zu höheren Ausgaben im Monat geführt wodurch sparen problematischer wurde. Also hatte ich im endeffekt kaum die hälfte des zu zahlenden betrags auf dem Konto. Klar kann man sage ich hätte mir schon früh einen nebenjob suchen sollen, aber neben dem Studium arbeiten ist ziemlich hart. Außerdem habe ich mit 5000€ bis Ende des letzten Jahres gerechnet, die nun doch auf sich warten lassen. Also: Dumm gelaufen.

Nun, was macht man dann?

Man geht zu einer Bank, in meinem Fall die Deutsche Bank, und fragt nach einem Kredit. Zum Glück ist das als Student nicht so schwer, aber unwohl ist einem schon dabei, noch mehr Schulden. 2000€ für ISEP musste ich aufnehmen. Richtig ätzend, aber besser, als nicht nach Japan zu fahren.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Auslandsbafög. Ich habe pünktlich ein halbes Jahr im Voraus alle Unterlagen abgeschickt. Jedenfalls hoffe ich das es alle waren, denn, im Gegensatz zum normalen Bafög kriegt man nicht einen Bescheid was fehlt, ehe es zu spät ist. Nein, ich muss bis kurz vor meiner abreise, wenn nicht gar bis ich da bin warten um zuhören ob ich Bafög kriege, wenn ja wie viel und ob ich alles vollständig hingeschickt habe. Falls etwas fehlt kann man es zwar noch nachreichen, aber aus Japan wird das schon schwieriger, als von hier!

Ähnliches gilt für Stipendien in Japan, nur dass ich darauf gar keinen Einfluss habe, sondern nur gucken muss ob ich eins nun kriege oder nicht >.> ich kann also momentan 0 abschätzen, wie viel Geld ich in Japan zur Verfügung haben werde. Ich plane also meine Reise mit einer unbestimmten Menge an Geld. Hinzukommt dass ich alles Geld aus Deutschland auf ein deutsches Konto kriege und das wiederum auf ein Japanisches überweisen muss wodurch immer Geld verloren gehen wird. Ziemlich nervig.

Da frage ich mich manchmal echt, wie andere Studenten das hinkregen. Wohl auch mit einem Bankkredit.

Wie zum Arzt

Das ist etwas, was ich mich spätestens seit meinem Studenten d
aseins frage. Wie soll man eigneltich zum Arzt gehen?
Ich bin ja zum Glück fast nie Krank aber es gibt ja auch Vorsorgeuntersuchen etc. Und wie ist das?
Erstmal kriegt man nur einen Termin in ein bis zwei Monaten, w
o man quasi keine Ahnung hat wie es mit Zeitmanagement aussieht in Verbindung mit der Uni. Und wann ist das? Natürlich immer genau wenn man Kurse hat! Also sagt der gewissenhafte student „Ach mir geht es ja nicht schlecht“ und schiebt es ewig vor sich hin.
Aber noch viel schlimmer ist es, wenn man mal überraschend krank ist. Man stelle sich vor, man kriegt eine Lungenentzündung oder ähnliches, dann kriegt man gar keinen Termin mehr an dem Tag sondern geht auf gut glück zum Arzt zu dessen „Sprechstunde“ die natürlich morgens zwischen 8 und 12 Uhr ist wo gerade die Vorlesung läuft in der alles zur kommenden Klausur erklärt wird. Man geht um punkt 8 hin und wartet und wartet bis alle mit Termin dran waren, was natürlich den ganzen Tag dauert. Es gibt auch keine Steckdosen oder ähnliches um den inzwischen leeren PC aufzuladen und man sitzt 3 Stunden untätig herum, bis man irgendwann um 14 Uhr dran kommt. Die Untersuc
hung dauert dann meist nur 5 Minuten wenn nicht weniger und man denkt sich nur „und dafür habe ich so lange gewartet?“ denn wäre man einfach direkt dran gekommen und 5 Minuten später hätte ma
n heim gekonnt um sich auszuruhen, oder (je nach schwere der Krankheit) hätte man noch in die Vorlesung gekonnt.
Hinzukommt jan och dass man bei Krankheitsfall eine Befreiung vom Artzt braucht, also wenn ich wegen eines leichten Fiebers entshculdig werden will muss ich auch einen tag im Wartezimmer hocken, wovon ich eher noch kränker werde, als wäre ich zuhause geblieben…
Und irgendwie ist das echt hol.
Ich habe leider keinen Vernünftigen Lösungsvorschlag für dieses Problem, jedenfalls ist es da kein wunder, das Studenten sich weigern zum Arzt zu gehen

Sick student

Was plane ich

Mich hat endlich das Japan Fieber gepackt

Ich habe zwar noch kein Visum, aber hey, was soll’s? Wird schon klappen und wenn es auf den letzten Drücker ist (was nicht mein Fehler ist).

Jedenfalls gibt es ein paar Sachen, die ich machen will und ich plane meine 7 Wochen, die ich frei habe nach dem Semester sind schon gut ausgeplant. Angefangen bei der Besteigung des Fujisan, über Osaka und Kyotos schönste Sehenswürdigkeiten und Shopping-Distrikte. Unter anderem werde ich von dort aus den Koyasan besichtigen wollen, und in einem wunderbaren Tempel übernachten. Das kostet ein wenig, lohnt sich aber auch!

Dann soll es weiter nach Hiroshima gehen und Miyajima anschauen, einer der schönsten Anblicke Japans soweit ich gehört habe. Von Hiroshima geht es nach Fukuoka, da kann ich dann einen noch aktiven Vulkan bewundern und auch sonst sieht die Stadt sehr schön aus ^^ Von Fukuoka geht es dann nach Kagushima. Dort ist ein toller Nationalpark, auf der Insel Yakushima, mit uralten Zedar Bäumen der unter anderem als Vorlage für den Wald in Prinzessin Mononoke galt. Soll einer der schönsten Wälder Japans sein.

Und dann geht es schließlich mit der Fähre nach Okinawa, und da dort keine Fähren mehr fahren mit Flugzeugen zu jeder der drei Hauptinseln um dort schnorcheln zu gehen, sich an einem Corallenstrand zu sollen und im herrlichen Karibik-blauem Wasser den Tag zu vergnügen. Außerdem ist dort das beste Aquarium Japans!

Tja und dann gehts zurück nach Nagoya, ein paar Tage bevor ich zurück fliege, falls irgendwie was dazwischen kommt so Umwelttechnisch. Und schon bin ich wieder in Deutschland

Für alle die es nicht wissen: Am 26.3 geht es hier für mich los und komme am 20.  zurück.

Das plane ich. 😉